19.10.2015

letzte Änderung: 27.04.2018

 

Karl Krafeld (1949 - 2013), Foto: Privat.
Karl Krafeld (1949 - 2013), Foto: Privat.

PSEUDO-FORSCHUNG

Karl Krafeld

 

Es geht darum, wieder zur Wissenschaftlichkeit zurück zu gelangen. Tatsächlich nimmt die Wissenschaftlichkeit mit der zuzunehmenden Zahl der Professoren und Doktoren und Akademiker ab. Das ist zuerst einmal wertfrei als Phänomen wahrzunehmen.

  

 

Auf diese absehbare Entwicklung dessen, was sich Wissenschaft tarnt, hat Eugen Rosenstock-Huessy schon in der Soziologie in "Die Übermacht der Räume", Stuttgart 1956, S. 15 hingewiesen. Ich zitiere hieraus:

 

„Gelehrte sind eben tüchtig und deshalb ganz unfähig, den Umsturz ihrer Tugend zu lieben.“

 

„Da aber freilich zur Wissenschaft offiziell Forschung gehört, so wie der heilige Geist zur Kirche, so gibt es massenhaft Pseudo-Forschung, die mit dem Fortschritt der freien Forschung wettrennt; und die erstere allein wird von den amtlichen Stellen und Stiftungen gewissenhaft unterstützt, denn allein dies erscheint den Berufsbeamten der Wissenschaft unterstützensgswürdig. Solche Schein-Forschung handelt nach dem Grundsatz: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß. Sie erforscht den Krebs nach den veralteten Ideen Pasteurs, als sei er die Tollwut.“

 

„Solange Gelehrte und Forscher beide arm bleiben, hat die echte Forschung Aussicht. Das war bis 1900 der Fall. Heute verschlechtert sich die Prognose für die Forschung, weil die dankbaren Völker „Die Wissenschaft“ ausgiebig finanzieren. So verschiebt sich die Macht auf die Seite der Wissenden, gegen die Forschenden. Unsere Doktorfabriken und Rockefeller-Stipendiaten sind dafür beredte Zeugen. Es ist also das erste Sozialgesetz, dass Volk und Amt einander bewundern müssen, sonst sterben beide.“

 

Nicht nur, dass die heutige Pseudo-Forschung mit Wissenschaft und Forschung nichts mehr gemeinsam hat. Eugen Rosenstock-Huessy prognostiziert hier den Untergang („sterben beide“), wenn die „Doktorfabriken und Rockefeller-Stipendiaten“ die Pseudo-Forschung bestimmen.

 

Die pseudo-wissenschaftlichen akademischen Biologen, die hier ihre Pseudo-Wissenschaft in das Forum einbringen, bestätigen die Richtigkeit der Prognose von Eugen Rosenstock-Huessy, der wohl einer der genialsten Universalisten des letzten Jahrhunderts war. Der deshalb als schwierig zu lesen und zu verstehen behauptet wird, nicht, weil es schwierig wäre, seinen Darstellungen zu folgen, sondern weil er von der Sache her bestimmt und nicht von Herrschaft her bestimmt denkt.

 

Durch ihn wurde mein Blick für die Wahrnehmung der amerikanischen Revolution 1944 geschärft, die ich, auf eine Darstellung des Friedensforschers Robert Jungk aufbauend, 1978 erstmalig dargestellt habe und die jetzt erstmalig in unserem Buch „Die Vogelgrippe. Der Krieg der USA gegen die Menschheit“ dargestellt habe. Auch vor auf diesem Hintergrund wird das, was heute in den medizinisch-relevanten Pseudo-Wissenschaften geschieht (Molekularbiologie, Medizin usw.) leichter verständlich – zum Zwecke der Überwindung.

 

Von dem, was sich heute als Wissenschaft gibt, was aber tatsächlich gemeingefährliche Pseudo-Wissenschaft ist, hat [der Forum-Teilnehmer] wirklich keine Ahnung. Diese heutige Diktatur der Pseudo-Wissenschaft beweist aber, dass Hoffnung zur Bewältigung der Herausforderungen berechtigt ist:

 

Würden 97 % dieser Pseudo-Wissenschaftler zum Straßenfegen oder sonst etwas abgestellt und würde den restlichen 3 % ernsthafte Forschung ermöglicht, wäre in ganz wenigen Jahren, bei viel geringeren finanziellen Forschungsaufwendungen, ein bis heute kaum vorstellbarer Erkenntnisfortschritt möglich. (Gäbe es eine ernsthafte Energieforschung mit Chance auf praktische Anwendung, würde der Ölpreis zusammenbrechen, das Gas wieder billiger, die Einnahmen für Benzinsteuer drastisch sinken, die Umwelt weniger belastet, usw. usw. usw.)

 

Erinnert sei nur daran, was die eine Person, Dr. Ryke Geerd Hamer ohne Forschungsgelder alleine in wenigen Jahren überprüfbar dargestellt hat. Hiergegen muss der finanzielle Forschungsaufwand gesehen werden, der, beispielsweise nur bei der Krebsforschung, ausschließlich dem Zwecke der Forschungs- und Erkenntnisverhinderung dient, vergeudet, zum Wohle der Pharmaindustrie, zum Schaden für Menschen.

 

Soweit [der Forum-Teilnehmer] eingesteht, dass es bei dem, was sich heute Wissenschaft nennt, auch schwarze Schafe gibt, befindet er sich hier in einem Irrtum. Das, was sich heute Wissenschaft tarnt, ist eine riesengroße Herde schwarzer Schafe, in der ein weißes Schaf keine Chance hat, wie übrigens in breiten Teilen dessen, was wir Gesellschaft nennen, was aber nicht Gesellschaft ist, sondern sich Herrschaft unterwirft.

 

Hierzu verweise ich auf den bedeutenden Beitrag von Hans-Ulrich Niemitz in unserem oben genannten Vogelgrippe-Buch. Erstmalig stelle Hans-Ulrich Niemitz hier derartig umfangreich das Ergebnis seiner über 10-jährigen Forschung (ohne Stipendium von Rockefeller o. a.) dar. Das, was [der Forum-Teilnehmer] als Wissenschaft bezeichnet, wo er sich auskennt, hat mit Wissenschaft nichts, mit Herrschaft, Unterdrückung und menschenverachtendem Zynismus und insbesondere mit Vergeudung öffentlicher Mittel (Steuergelder) sehr viel gemeinsam.

 

Viele Grüße

Karl

 

Quelle, Forum-Eintrag vom 20.04.2006:
http://www.vogelgrippe-aufklaerung.de/t476f4-Was-ist-Wissenschaft.html

(Hier leicht grammatikalisch und stilistisch korrigiert).


Foto: Pixabay.com, CC0.
Foto: Pixabay.com, CC0.

Zitat:

"Wissenschaft schafft Wissen – nicht Wahrheit.
Das wird oft verwechselt. Auch die Physik, die Höchste aller Wissenschaften, schafft Wissen und keinerlei Wahrheiten. Wahrheiten erschaffen wir, mittels unserer Sinnesorgane, die alle zum Zentralnervensystem gebündelt werden. Und daraus entsteht dann der Wunsch der Interpretation. Diese Wahrheit zu nennen, ist absurd. Es gibt keine Wahrheit, die nicht menschengedachter (anthropozentrischer) Natur ist. Denn ausserhalb unserer Hirne können wir gar nichts, nothing, wahrnehmen. Wir deuten die Welt – das ist die Natur von Sinnesorganen. Mehr ist nicht ab Werk in unserer Ausstattung.

Das, und nicht die Arbeit mit den Graugänsen, war der Erfolg von Konrad Lorenz. Die Kant’sche Formel des „Dinges an sich“, zu dessen Wahrnehmen Kant unser Hirn verdonnerte, löste und widerlegte Lorenz auf und begründete die Evolutionäre Erkenntnistheorie, dessen ratiomorphe Deutung Rupert Riedl’s Meisterwerk wurde. Die philosophische Deutung dazu vollzog kein geringerer als Sir Karl R. Popper mit seiner objektiven Erkenntnis dazu. Drei Mal darfst du, lieber User, jetzt einmal raten, wieso du davon noch nie etwas gehört hast. Auch alle Heuristik, bis heute, muss sich dem, bei einer Theoriebildung, beugen können, was oft nicht geschieht. Aber das ist eine andere Geschichte oder Dosis.

Und das gilt für uns alle und auch für die Wissenschaften. Beweisen kann sie nur Vorgänge, die wir anhand unserer Messinstrumente so deuten, also eine Vordeutung inszenieren, auf die dann das Ergebnis passt. An der Heuristik werdet ihr sie erkennen.

Das Schwert unserer eigenen Wahrheitsdefinition ist unser scharfer Verstand, unser gesunder Menschenverstand. Und dieser speist sich aus Erfahrungswissen, aus Erkenntniswissen, aus Analogien und oft auch aus der Induktion heraus. Die nicht immer fehlerfrei funktioniert. Sie ist vorurteilsgebunden. Daraus erst erschafft der Einzelnen eine These, aus der er eine Theorie schustert. Diesen Prozess nennt man Heuristik. Und die jeweils heuristische Methode des einzelnen Wissenschaftlers zu erkennen, sie aus seines Theorie herauszulesen, ist der eigentliche Punkt der Erkenntnis, über das, was der jeweilige Wissenschaftler aussagen möchte. Es ist nicht die Theorie allein. Und genau das ist bei der Theorie des freien Willens bei denen völlig unfrei, die den freien Willen durch das Libet-Experiment als Illusion abtun. Libet selbst tat das nie, weil er seine Heuristik kannte."
- Zitat von Rüdiger Lenz, in: Tagesdosis 11.04.2018 – Solidarität mit Daniele Ganser.


Foto: Ivo Mayr, correctiv.org.
Foto: Ivo Mayr, correctiv.org.

"Wissenschaft:

Der Glaube, in dem der Gebrauch des Wortes "Wissenschaft" Menschen töten läßt mit Unkrautvernichtungsmitteln, Schwermetallen, Strahlungen und Petrochemie - während deren Familien und ihre Beschützer als "antiwissenschaftlich" verspottet werden - an einen anerkannten und bewunderten Sport."

 

Der Spruch "I love fucking scientific genocide!" (Ich liebe verdammt noch Mal den wissenschaft-lichen Völkermord) ist ein ironischer Gegenspruch zur Aktion "I fucking love science!"

 

Weiterführend:
Der Biologe Dr. Rupert Sheldrake fordert seit vielen Jahren eine Reform der Wissenschaft; 2017 im Martin-Luther-Jahr wäre eine gute Gelegenheit, mit unglaubwürdigen Dogmen aufzuhören:

Foto: Liam Scheff.
Foto: Liam Scheff.

Impfgegner-Plakat in den USA:


"Die größte Lüge, die uns erzählt wurde, ist, daß Impfungen Leben retten & Krankheiten verhindern.

Beweist es oder schafft das Gesetz ab!"


Im Zweifel nicht impfen. Impfen ist ein Aberglaube. Teilen hilft heilen!