15.03.2015

letzte Änderung: 10.09.2018

Keine Nutzen-Lasten-Analysen bei Impfungen              

 

Das Bundessozialgericht (BSG) forderte 2005 für die Feststellung der Impfstoff-Sicherheit eine Nutzen-Lastenanalyse in dem Urteil BSG B 9a/9 VJ 2/04 R vom 20.07.2005:

 

"Die Impfempfehlung muss dabei immer im Blick haben, dass dieses Ziel nur dann erreicht werden kann, wenn die Schäden durch Impfungen möglichst gering gehalten werden, was nur dann gewährleistet ist, wenn auf Grund des strengen Zulassungsverfahrens die mit der Impfung verbundenen gesundheitlichen Risiken bekannt sind und als tolerabel im Sinne einer Nutzen-Lastenanalyse angesehen werden können. Auch aus dem Zusammenhang von Impfempfehlung und Entschädigungspflicht des Staates im Falle des Impfschadens folgt, dass der entschädigungspflichtige Staat im Interesse der Minimierung seiner Entschädigungspflicht und damit auch des dadurch der Gesamtheit der steuerzahlenden Bevölkerung entstehenden Schadens, die Bedingungen der Impfung, die er empfiehlt, festlegen können muss, zuvörderst durch die Bestimmung, nur Impfungen mit zugelassenen Impfstoffen durchzuführen (vgl. Huber, Das Impfwesen in der BRD - Strategie, gegenwärtige Situation, Defizite, Öffentliches Gesundheitswesen 1991, Sonderheft, S 260, 262)."

http://www.anhaltspunkte.de/rspr/urteile/B_9a_9_VJ_2.04_R.htm

 

Diese Forderung des BSG ist bis heute (2016), also nach elf Jahren, immer noch nicht erfüllt. Warum nicht? Was ist daran so schwer, wenn Impfstoffe das halten, was uns versprochen wird?

Die Biologin Bärbel Engelbertz, selbst Betroffene mit einem impfbehinderten Kind (2014 während einer OP gestorben), schrieb 2007 den damaligen Leiter des Robert-Koch-Instituts, Prof. Kurth, wegen der immer noch ausstehenden Nutzen-Lastenanalyse an:

http://www.impfen-nein-danke.de/medienkritik-rezensionen/maischberger-masern-2007/

„Eine wirklich valide Nutzen-Risiko-Analyse, wie die Impfgegner sie fordern, ist für Deutschland mangels aussagekräftiger Daten (…) nicht möglich.“

- Prof. Ulrich Heininger, langjähriges Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO), am 21. Sept. 2006 in DIE ZEIT: http://www.zeit.de/2006/39/MS-Impfen.

Die World Medical Association WMA fordert jedoch in ihrer Deklaration von Helsinki - Ethische Grundsätze für die medizinische Forschung am Menschen (1964):
17. "Jeder medizinischen Forschung am Menschen muss eine sorgfältige Abschätzung der voraussehbaren Risiken und Belastungen für die an der Forschung beteiligten Einzelpersonen und Gruppen im Vergleich zu dem voraussichtlichen Nutzen für sie und andere Einzelpersonen oder Gruppen vorangehen, die von dem untersuchten Zustand betroffen sind."
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Vor den klein-klein-Aktionen um Stefan Lanka und Karl Krafeld mit Anfragen und Petitionen an die Staatsorgane von 2000 bis 2009 wurde immer behauptet, daß es bei Impfungen eine Risiko-Nutzen-Analyse gäbe.
Erst durch die vielen Bürgeranfragen im Rahmen dieser Aktionen und Aufrufe gaben die Impfbetreiber zu, daß sie nur behauptet haben, daß sie über eine Risiko-Nutzen-Analyse verfügen, sie aber tatsächlich nicht haben.

So bilanzierte die klein-klein-Aktivistin Veronika Widmer 2006: "Behauptet wird eine Risiko-Nutzen-Analyse, die es jedoch in Wirklichkeit gar nicht geben kann, da die Daten hierfür nicht vorliegen. Die dafür erforderliche Unterscheidung von geimpften und ungeimpften Kindern der gemeldeten Krankheitsfälle fehlt vollständig. Prof. Forschepiepe und Dr. Buchwald haben lange vor der Novellierung des Bundesseuchengesetzes 1961 beim Bundesgesundheitsministerium in Bonn die Aufnahme der Unterscheidung in die Meldebogen gefordert.
Betrachtet man die fragliche Schutzwirkung einerseits, die in den Impfstoffen enthaltenen Giftstoffe und die möglichen Nebenwirkungen andererseits, so wird schnell deutlich, daß es alleiniges Recht der Eltern sein muß, eine freie Entscheidung in der Impffrage und somit über die Gesundheit ihrer Kinder zu treffen."
- Veronika Widmer: "Gesunde Kinder vom Unterricht ausgeschlossen!", in: Veronika Widmer, Stefan Lanka, Susanne Brix u.a.: "Der Masern-Betrug. Die Masernimpfung, SSPE, Schulausschlüsse, Impfpflicht. Die Masernerkrankung aus der Sicht der Neuen Medizin und der Homöopathie", klein-klein-Verlag, Stuttgart 2006, SS. 14-15.

Durch eine Behördenanfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an das Robert-Koch-Institut (RKI) im März 2018 hat Hanz Tolzin für den impf-report in Erfahrung gebracht, daß das RKI sich Zugriff auf verschiedene Gesundheitsdaten der Krankenkassen verschafft bei den Themen Antibiotika, Schwangerschaft, Diabetes usw. Man fragt sich, warum es keine Daten gibt, um bei Impfungen die überfällige Risiko-Nutzen-Analyse vorzunehmen?

Hans Tolzin stellt fest: "Es wäre also für das RKI durchaus möglich, bei den gesetzlichen Krankenversicherungen Daten abzufragen, mit denen man die gesundheitlichen Auswirkungen von Impfungen analysieren könnte. Nach Ansicht der Impfexperten kann es keinen Zweifel daran geben, dass dies zum Vorteil der Impfungen ausfallen würde. Warum macht das RKI dann keine solchen Auswertungen, mit denen man die Zweifler unter den Eltern und Experten ein für alle Mal zerstreuen und damit noch bessere Durchimpfungsraten erreichen könnte?"


Im Zweifel nicht impfen. Impfen ist ein Aberglaube. Teilen hilft heilen!