22.02.2016

zuletzt geändert: 23.06.2017

Streitfrage Ribosomen

 

Ribosomen bestehen aus Proteinen und Ribonukleinsäure (RNA). Gemäß offizieller Virus-Definition können Viren keine Ribosomen enthalten. Bei Simply Science liest es sich in dem Artikel "Was ist ein Virus?" vom 26.09.2014 (Abfragen am 06.11.2015 und 22.02.2016) so:

 

Foto: Simply Science.
Foto: Simply Science.

 

Auch bei Wikipedia heißt es (Abfrage am 22.02.2016) bestätigend:

 

Foto: FR.
Foto: FR.

Dem Landgericht Ravensburg reichte Dr. Stefan Lanka im Rahmen seiner Widerklage jedoch eine Auskunft ein von Deutschlands oberster Seuchenbehörde, dem Robert-Koch-Institut (RKI), wonach die strittigen Masernvirus aber "oftmals" genau diese Ribosomen enthalten. Dies steht in einer Email des RKI vom 24.01.2012 an einen anfragenden Bürger:

 

Foto: Dr. Stefan Lanka. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Dr. Stefan Lanka. Mit freundlicher Genehmigung.

 

Dieses Beweis-Dokument veröffentlichte Dr. Lanka im Rahmen seines Online-Prozeß-Verlaufs am 26.03.2015.

 

In der Befragung des Gutachters Prof. Podbielski am 12.03.2015 ergab sich folgender Dialog mit dem Rechtsanwalt von Dr. Lanka, dem Richter und dem Gutachter - laut Stenographie-Bericht von Irmgard, mit freundlicher Genehmigung:

Assessor Schreiner: Kommen wir nun zur Beweisführung. Was sind die Bestandteile des Masernvirus? Speziell die Ribosomen. [….] Mir ist allerdings eine Mitteilung, die ich allerdings nicht im Original vorliegen habe, des Robert-Koch-Instituts bekannt, in der aufgeführt ist, daß Ribosomen enthalten sind. Würde das, wenn das so wäre, widerlegen das Masernvirus, wenn Ribosomen drin sind?

 

Richter: Also, damit wir es klarstellen, weil wir ja in der Akte, am Ende der Klageerwiderung, diese Passage haben, die nicht als Email erkennbar ist, aber so entsprechend vorgetragen ist, Ihre Frage ist: Wenn es denn eine Erklärung des RKI geben sollte, daß das Masernvirus Ribosomen enthalte, würde eine solche Behauptung nicht alles über den Haufen werfen?

 

Assessor Schreiner: Richtig, praktisch der Gegenbeweis dafür.

 

Gutachter P.: [unleserlich] Konjunktiv….nicht perfekt erwarten… das Konzept des Masernvirus auch wieder im Grunde… zumindest wäre das eine sehr erstaunliche Mitteilung, die allemal in der Fachwelt große Aufmerksamkeit hervorrufen würde. Ich würde erwarten, daß riesige […] kann man sicherlich auch ganz höchstrangig landen. Und ich weiß auch nicht, warum es da so große Widerstände geben sollte, weil  …. damit das Konzept des Virus nicht grundsätzlich schlechthin über den Haufen geworfen müßte …. Erweiterung…. das Modell des Virus …gerade heutzutage wieder…. und warum nicht?

 

Assessor Schreiner: Sie sagten eben, wenn Ribosomen da sind, dann ist es kein Virus. Habe ich Sie da falsch verstanden?

 

Gutachter P.: Richtig, das ist die gängige Definition. Aber wenn sie jetzt so einen Artikel anbringen würden, mit der entsprechenden Beweisführung, dann könnte ich mir sehr gut vorstellen, daß die Fachwelt ihr Konzept eben massiv überdenkt, weil dann stellt sich die prinzipielle Frage, bis jetzt ist kein Virus gefunden, das Ribosomen enthält, ja, aber….

 

Assessor Schreiner: Dann könnten Sie, wenn Sie es verstehen, einen wissenschaftlichen Paradigmenwechsel herbeiführen, daß man irgendwann sagt, es ist nicht mehr sinnvoll, am Begriff des Virus herumzudoktern und zu erweitern, sondern wir denken was ganz Neues?

 

Richter (diktiert): Die Frage des Assessors Schreiner, welches die Bestandteile des Masernvirus seien, insbesondere, ob das Masernvirus Ribosomen beinhalte: Nein, das Masernvirus enthält keine Ribosomen. Die gängige Definition des Virus geht dahin, daß er über keine Ribosomen verfügt.

Assessor Schreiner führt eine Mitteilung …. aus dem Robert-Koch-Instituts an, wonach im Masernvirus Ribosomen enthalten seien – auf seine Frage, ob eine solche Aussage nicht das gesamte Konzept des Masernvirus gleichsam über den Haufen würfe: Eine solche Mitteilung wäre in der Tat überaus erstaunlich, sie würde in der Fachwissenschaft allergrößte Aufmerksamkeit hervorrufen und könnte mit Aussicht auf große Wirkung publiziert werden. Das Konzept des Virus würde damit freilich nicht zwingend über den Haufen geworfen – das begriffliche Verständnis des Virus ist durchaus im Fluß.

 

Gutachter P.: Wobei, ich möchte noch ergänzen: Das Virus als Konzept, ja, es gibt selbst seit Anfang der 90er Jahren, es gibt in der Forschung…. gibt es Erkenntnisse zu Viren, die Größen haben wie Bakterien und bisher noch nie mit dem  Menschen in Verbindung gebracht wurden und insofern mag sich da immer noch Einiges auftun, auch taxonomisch, ob das letztendlich Viren sind, oder eine eigene neue Lebensform ist, die da entdeckt worden ist, ja, insofern…prinzipiell, das Virus, das Masernvirus jedenfalls steht erstmal nicht zur Debatte.

 

Richter (diktiert): Der Sachverständige erklärt von sich aus: Ich möchte klarstellen, daß diese letztere Aussage das Konzept des Virus insgesamt betrifft. Man hat beispielsweise Viren beschrieben, die sehr viel größer als Bakterien sind. Hier stellen sich schwierige taxonomische Fragen. Hinsichtlich des Masernvirus stellen sich solche Fragen gegenwärtig nicht.


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