30.03.2015

                                                                                                              letzte Änderung: 22.04.2017


Update 17.01.2017 Dr. Stefan Lanka gewinnt rechtskräftig am 01.12.2016 den Masernvirus-Prozeß nunmehr auch in 3. Instanz vor dem BGH! Siehe hier unsere Erstveröffentlichung des Beschlusses des BGH.


"Nach 1945 gilt besonders für Wissenschaftler, dass sie nicht wegsehen und so tun dürfen, als wenn sie nichts gewusst hätten. Das Wegsehen und die Weigerung, Widerlegungen zu überprüfen, vor allem, wenn es erkennbar um die Sicherung des Rechts auf Leben, der körperlichen Unversehrtheit und der Würde geht, ist aus meiner Sicht nicht erklärbar und nicht entschuldbar.

Zurzeit werden Hunderttausende Flüchtlinge ohne rechtswirksame Einwilligung geimpft. Dadurch werden kurz-, mittel- und langfristige Impfschäden, darunter auch tödlich endende, auftreten, für die es keinerlei wissenschaftliche Rechtfertigung gibt. Diese Menschen werden zurzeit illegal geimpft und damit in unzulässiger Weise in deren Rechte auf körperliche Unversehrtheit und Leben eingegriffen."

- Dr. Stefan Lanka, Stellungnahme vom 02.11.2015.

"Many people, especially ignorant people, want to punish you for speaking the truth, for being correct, for being you. Never apologize for being correct, or for being years ahead of your time. If you’re right and you know it, speak your mind. Even if you’re a minority of one, the truth is still the truth."

- Mahatma Gandhi

 

Masern-Virus vor Gericht - Urteil, Fehlurteil oder Scheinurteil?          

Kommt die Wende in der Biologie?  

Zweite Verhandlung am LG Ravenburg am 12.03.2015                        
Frank Reitemeyer                                                                                                                                                                                         

 

In Sachen Bardens ./. Lanka – Aktenzeichen 4 O 346/13 

 

Zum ersten Mal in der Medizingeschichte geht es nach unserem Kenntnisstand in einer Gerichtsverhandlung um die Frage, ob ein krankmachendes Virus existiert oder nicht.

 

Ausgelöst wurde die Gerichtsverhandlung durch ein spektakuläres Preisausschreiben des Biologen Dr. rer. nat. Stefan Lanka, der 2011 die Existenz des Masern-Virus bestritt und es als Fehldeutung von Zellbestandteilen erklärte. Er lobte eine Belohnung von 100.000,- Euro für denjenigen aus, der den wissenschaftlichen Nachweis für die Existenz des Masern-Virus vorlegte. In der Ausschreibung wurden dazu einige Bedingungen genannt. 

Ein Arzt nahm das Angebot an und legte sechs wissenschaftliche Arbeite vor, die den geforderten Beweis erbringen sollte. Dr. Lanka sah die Ausschreibungsbedingungen als nicht erfüllt an, so unter anderem das Kriterium, daß die anerkannten, verbindlichen Regeln "Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" in der letzten Fassung vom 17. Juni 1998 eingehalten werden müßten.

So kam es zur erstinstanzlichen Klage vor dem Landgericht Ravensburg.


Foto: FR.
Foto: FR.

Landgericht Ravensburg - Erstes Virusgericht der Welt! 


Foto: FR. Ausschnitt aus der wochenweisen Tagesordnung vor dem Gerichtssaal.
Foto: FR. Ausschnitt aus der wochenweisen Tagesordnung vor dem Gerichtssaal.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzprotokoll des Verhandlungstages am 12.03.2015

 

8:30 Dr. Lanka gibt draußen vor dem Eingang Interviews, fünf TV-Teams anwesend

Dr. Lankas Tenor: Er kann nicht einschätzen, wie das Gericht juristisch entscheidet, wissenschaftlich gesehen müsse er gewinnen.

 

9:00 Beginn der Verhandlung. 45 Zuschauer und viele Journalisten.

Richter Schneider eröffnet mit einem Paukenschlag: Die Beweistudie muß nicht vom RKI kommen, wie von Dr. Lanka gefordert.

 

09:13 Gutachter Prof. Podbielski wird gehört zu seinem Gutachten vom 17.11.2014:

Die vom Kläger Dr. Bardens vorgelegten sechs Studien seien formal wissenschaftlich, da in Fachzeitschriften veröffentlicht und peer reviewed, sie hätten aber methodische Mängel, man hätte vielleicht bessere Arbeiten als Beweis vorlegen können.

Richter erläutert Inhalt des Gutachtens: Das Masernvirus wurde nachgewiesen; die Henle-Kochschen Postulate seien erfüllt, auch in ihrer Erweiterung; seltene Deutlichkeit des Gutachters , daß  das Masernvirus nachgewiesen und von  der scientific community ohne Ausnahme anerkannt sei.

 

9:29 Gutachter soll Zusammenfassung geben besonders über die vollständige Genomsequenzierung.

Gutachter: Indizienstärke sei, daß das Masernvirus synthetisch vollständig hergestellt werden kann, es sei aber ethisch umstritten. Lanka fordere als Nachweis der Existenz lediglich die Publikation und Größe, nicht den Zusammenhang mit einer Krankheit.

Richter: Wollen keine Wortklauberei betreiben. Warum solle man einen Mikroorganismus Masernvirus nennen, wenn er keine Masern mache?

Gutachter weiter: Nachweis des Virus sei auch durch Antikörper erbracht. Man könne nur anhand der Nukleinsäure vorhersagen, welcher Erreger es ist ohne ihn zu kennen...

  

9:52 Richter faßt die bisherige Aussage zusammen und spricht in Diktiergerät.

 

10:05 weitere Fragen an Gutachter. 

Gutachter: Es gäbe schon 10.000 Studien mit Nachweisen. Die Bedingungen von Dr. Lankas Ausschreibung seien erfüllt. Das Masernvirus sei 1997 erstmals im Rahmen der Epigenetik vollständig isoliert und die Genomsequenz vollständig beschrieben worden.

  

10:25 Gericht hat Zweifel, ob Gutachter Ausschreibung auch so verstanden hat wie sie, das Gutachten sei allgemein gehalten. Nachfrage, ob auch der Erreger nachgewiesen sei. Gutachter bejaht.

 

10:32 Beisitzende Richterin befragt Gutachter zu Kausalität zur Masernkrankheit. 

Gutachter: Kausalitätsnachweis sei erbracht durch Labortiere, Masernviren seien in Affen nachweisbar, damit sei auch 3. Henle-Kochschen Postulat erfüllt.

Richter fragt, ob die zugegebenen methodischen Mängel der sechs Studien durch neuere Studien, die perfekt wären, ausgemerzt wurden? Gutachter: "Ich kann das nicht beantworten, aber bei 10.000 Masernstudien sei es unwahrscheinlich, daß sich so viele Forscher irren würden." 

 

10:55 Lanka-Verteidiger Assessor Schreiner fragt nach Unterschied zwischen Beleg und Beweis. Gutachter: "In der Biologie gibt es nur Indizien."

 

11:10 Assessor Schreiner: Ob man die erste Masernstudie von 1954 nicht mit heutigen besseren Methoden wiederholen könne?

Gutachter: Nein, dafür gäbe es keinen Geldgeber und keine Publikation, um das erneut zu beweisen, was schon bewiesen ist... Wenn Ribosomen im Masernvirus nachweisbar wären, würde das Aufmerksamkeit hervorrufen.

Richter: Dann könnte ein Paradigmenwechsel anstehen, vielleicht eine Biologie, die ohne Viren auskommt. Gutachter: "Eine Welt, in der es keine Viren gibt, kann ich mir nicht vorstellen."... Auch die Publikation Nr. 5 (eine Übersichtsarbeit, die nur andere Erkenntnisse zusammenfasst ohne eigene Erkenntnisse), ist eine wissenschaftliche Arbeit und beweise das Masernvirus. (Gelächter im Publikum, "Guttenberg", ruft jemand). 

 

11:30 15 Min. Unterbrechung zur Beratung des Gehörten.

 

Mein Pausenkommentar: Mit der Logik des Gutachters könnte man auch beweisen, äh, belegen, daß Donald Duck existiert, denn er ist 10.000 fach publiziert worden, und so viele Leute können nicht irren...

 

11:45 Fortsetzung Befragung. Größe des Masernvirus.

Gutachter: steht im Gutachten, 200 nochwas-Nanometer. Frage nach typischen Veränderungen in Zellen bei Masernvirus, ob immer gleich oder vielfältige Veränderungen: Das kann er nicht beantworten.

 

12:15 Gutachterbefragung (3 Stunden) beendet, Beratungspause.

 

12:25 Urteilsverkündung: Kläger gewinnt, Dr. Lanka wird verurteilt: Die Studien erfüllen die Ausschreibungs- und Wissenschaftskriterien. Der Beweis der Existenz des Masernvirus ist erbracht.

 

12:27 Sitzung ist geschlossen. 


Videos

Foto: Privat. Dr. Stefan Lanka in der Verhandlungspause im LG Ravensburg.
Foto: Privat. Dr. Stefan Lanka in der Verhandlungspause im LG Ravensburg.

Der Virus-Bestreiter und Wissenschafts-Reformator Dr. rer. nat. Stefan Lanka kurz vor Verhandlungsbeginn, wie immer sachlich und auskunftsfreudig gegenüber der zahlreich erschienenen Presse.

Video: Privat. Dr. Stefan Lanka vor der Verhandlung am 12.03.2015.

Video: Privat. Dr. Stefan Lanka in der Verhandlungspause am 12.03.2015.

Video: Privat. Dr. Stefan Lanka nach dem Urteil am 12.03.2015, Teil 1 von 2.

Video: Privat. Dr. Stefan Lanka nach dem Urteil am 12.03.2015, Teil 2 von 2.

Foto: ARD Panorama.
Foto: ARD Panorama.

"Man will die Menschheit reduzieren". Impfgegnerin und Prozeßbeobachterin Gerda Pisch im Interview nach Urteilsverkündung vor dem Gerichtssaal im "Reschke-TV" mit ARD Panorama, gesendet am 20.03.2015.


Das Landgericht Ravensburg gab am Verkündungstag eine Pressemitteilung zum Urteil heraus.

Am 13.04.2015 wurde das Urteil ausgefertigt. Das Gericht veröffentlichte es in Textfassung.

Dr. Lanka hat das Urteil als OCR-Scanversion und einen Scan des Protokolls veröffentlicht.


Für Dr. Stefan Lanka ist das Urteil skandalös und unangemessen. Er veröffentlichte folgende Dokumente, die er als Basis der Fehlbeurteilung ansieht:

 

1. Begleitschreiben zur Stellungnahme vom 03.02.2015.

2. Verfügung vom Landgericht Ravensburg vom 19.02.2015.

3. Schreiben von Prof. Podbielski vom 03.03.2015.


Die Pro-Impfer jubeln und feieren ihren Pyrrhussieg !

 

Der Gutachter konnte in dreistündiger Befragung und auch in seinem 36-seitigem Gutachten nicht die geforderte eine Studie des RKI (es herrscht ja Publikationspflicht in Deutschland) oder überhaupt irgendeine auf der Welt nennen.

 

In in seinem Schlußsatz  des Gutachtens gibt er zu , daß keine der sechs zum Beweis vorgelegten Fachartikel (inklusive der reinen Übersichtsarbeit Nr. 5) für sich die Existenz des Masernvirus beweise, sondern nur deren Kombination (mathematisch ausgedrückt also: 6x0 ergibt 6!):

 

Zitat:

"- die Kombination der wissenschaftlichen Aussagen in den sechs vom Kläger vorgelegten Fachartikeln die Existenz des Masernvirus beweisen;"

 

Verschwörungsbeobachter können in der Formulierung "die Kombination... die Existenz des Masernvirus beweisen" eine versteckte Botschaft der Distanzierung erkennen.

 

Selbst wenn der Sieg der Pro-Impfer Bestand haben sollte durch schließliche Rechtskraft der Höchstinstanz (also wohl Bundesverfassungsgericht oder EUGH), wäre er nur ein machtpolitischer, nicht einmal ein juristischer, erst Recht nicht ein wissenschaftlicher oder gar moralischer. Denn zum ersten Mal kam in einem Virusexistenz-Gerichtsverfahren heraus, daß die Pro-Beweise recht dünn sind!

 

Seit 45 Jahren wird also gegen ein Masernvirus geimpft, für das man bis heute keine belastbaren Beweise vorlegen kann, sondern nur behauptete Beweise! Das Impfen erfolgt also ohne wissenschaftliche Grundlage! Die vielen Impfopfer müssen sich verhöhnt vorkommen!


Die vorgelegten sechs Beweise

 

1. Enders, J.F. & Peebles, T.C. (1954) Propagation in tissue cultures of cytopathogenic agents from patients with measles. Proceedings of the Society for Experimental Biology and Medicine, 86(2): 277-286.

 

2. Bech, V. & von Magnus, P. (1958) Studies on measles virus in monkey kidney tissue cultures. Acta Pathologica Microbiologica Scandinavica 42(1):75-85.

 

3. Nakai, M. & Imagawa, D.T. (1969) Electron microscopy of measles virus replication. Journal of Virology, 3(2): 187-197.

 

4. Lund, G.A., Tyrrell, D.L.J., Bradley, R.D. & Scraba, D.G. (1984) The molecular length of measles virus RNA and the structural organization of measles nucleocapsids. Journal of General Virology, 65: 1535-1542.

 

5. Horikami, S.M. & Moyer, S.A. (1995) Structure, transcription, and replication of mesles virus. In: V. ter Meulen & M.A. Billeter (Eds) Measles Virus. Current Topics in Microbiology and Immunology 191 (pp. 35-50). Springer: New York, Heidelberg.

 

6. Daikoku, E., Morita, C., Kohno, T. & Sano, K. (2007) Analysis of morphology and infectivity of measles virus particles. Bulletin of the Osaka Medical College, 53(2): 107-114.


Der Gutachter

Dr. Stefan Lanka deckt den Wissenschaftsbetrug mit krankmachenden Viren auf! Im Masernvirus-Prozeß am 12.03.2015 kam bei der Anhörung des Gutachters Prof. Dr. med. Dr. rer. nat.

Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universität Rostock, aus Sicht der Impfkritik Folgendes heraus:

 

1. Keine der vorgelegten sechs Studien beweise die Existenz des Masernvirus' [wie auch, sie wird ja überall vorausgesetzt].

 

2. Das Masernvirus existiere dennoch als Gesamtergebnis der sechs Studien. [6 x 0 = 6].

 

3. Keine der vorgelegten sechs Studien erfülle die Regeln der Wissenschaft.

 

4. Die Anwendung der [vorgeschriebenen] Regeln der Wissenschaft könne auf die Biologie nicht angewendet werden. [Die Universität Rostock hat aber genau dies unterschrieben und nicht etwa die Biologie von den Regeln ausgenommen.]

 

5. Einen Paradigmenwechsel, wie vom Richter andiskutiert, wo es keine Viren mehr gäbe, könne er sich nicht vorstellen.

 

6. Die vorgelegten sechs Studien seien methodisch mangelhaft, er hätte bessere Studien vorgelegt, die die Existenz des Masernvirus beweisen würden. Dennoch genügten sie als Beleg.

 

7. Auf Befragen des Richters nach exakter Benennung einer konkreten Studie, die die Regeln der Wissenschaft einhält und die Existenz des Masernvirus beweise, sagte der Gutachter, der sich über ein Jahr auf seine Aussage am 12.03.15 vorbereiten konnte, daß es eine Vielzahl von Studien gäbe, und daß die Existenz des Masernvirus' außer Zweifel stehe, die gesamte Fachwelt sei sich darin einig.

 

Auf Nachfrage des Richters nach Benennung einer konkreten, einzelnen solcher Studie, sagte er, daß er diese Studie nicht benennen kann, weil dafür die Vorbereitungszeit nicht ausreichend war und er keine Zeit hätte, 10.000 Studien zu lesen. Er sei aber überzeugt, daß es diese Studien und das Masernvirus gäbe.

 

Man ist gut beraten, sich mit den Ausführungen von Dr. Lanka direkt zu beschäftigen und nicht darauf zu vertrauen, was Andere über ihn behaupten, die ihn gar nicht verstehen können oder wollen!

Der Gutachter Prof. Podbielski konnte auf Nachfrage des Richters also keine einzige Studie benennen, die methodisch sauber nach den guten Regeln der Wissenschaft, die auch die Universität Rostock wie jede andere Universität der Welt auch unterschrieben hat, die Existenz des Masernvirus beschreiben würde. Diese verbindlichen wissenschaftlichen Regeln sollen hier außer Kraft gesetzt werden. Auf die Biologe (zunächst wollte er sagen: Medizin) seien sie nicht anzuwenden, so die verblüffende Aussage des Gutachters.

In dieser Verhandlung am 12.03.2015 wurde damit in aller Öffentlichkeit deutlich, daß in der Virologie mit plumpen Tricks, Verdrehungen und Weglassungen gearbeitet wird, um das falsche Weltbild von Pasteur und Koch aufrecht erhalten zu können. Die Presse hat vergessen, diese Tatsachen mitzuteilen und fast überwiegend Dr. Lanka als unseriös, verrückt oder sonstwie nicht ernst zu nehmen heruntergeschrieben!


Einreden von Dr. Stefan Lanka

Offene Fragen und Widersprüche des Verfahrens

1. Fehlende Kontrollversuche 

"Die für das Verfahren inhaltlich zentrale Frage, ob durch Kontrollexperimente ausgeschlossen ist, dass Bestandteile und Eigenschaften von fragilen und sterbenden Reagenzglas-Zellen als Masern-Virus fehlgedeutet wurden, beantwortet der Gutachter Prof. Podbielski in seinem Schreiben vom 3.3.2015 unter Punkt 6. und 7. mit JA.

 

Das Gericht hat diese Aussage unter Ziffer 113 in die schriftliche Urteilsbegründung übernommen.

Im Protokoll der Verhandlung vom 12.3.2015 aber hat der Gutachter auf Seite 7, oben, auf die Frage der Richterin Dr. Brutscher wahrheitsgemäß ausgesagt, dass die sechs vorgelegten Publikationen des Masern-Prozesses „in der Tat“ keine Negativkontrollen enthalten. Diese zentrale Aussage des Gutachters zu Protokoll hat das Gericht in der Urteilsbegründung übersehen oder unterdrückt. Zusammen mit der Tatsache, dass niemals ein Masern-Virus isoliert, biochemisch charakterisiert und publiziert worden ist, ist bewiesen, dass in den sechs vorgelegten Publikationen kein Masern-Virus, sondern nur zelleigene Bestandteile und Eigenschaften von fragilen und sterbenden Zellen im Reagenzglas nachgewiesen wurden.

 

Diese zentrale Aussage, dass in den sechs Publikationen keine Kontrollexperimente durchgeführt wurden, hat Prof. Dr. Dr. Walach von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt-Oder in einer eigenständigen Stellungnahme bestätigt, die er am 1.11.2015 veröffentlicht hat. Mit dieser Stellungnahme, die auch wissenschaftstheoretisch erklärt, wie es zu Fehlannahmen kommt und warum diese aufrecht erhalten bleiben, sind wir bestätigt worden. Wir sagen Danke nach Frankfurt/Oder für die Aufrichtigkeit und Wissenschaftlichkeit."

Dr. Stefan Lanka, in: Newsletter von WissenschafftPlus vom 05.11.2015.

Von Prof. Walachs Analyse gibt es eine Übersetzung ins Englische auf dem impfkritischen Blog von Felicia Popescu:

Prof. Harald Walach: What is a “scientific fact”? A small case study: “the measles trial”

 

"Der Gutachter erwähnt in seinen Ausführungen die für die Existenzbehauptungen von Viren relevante Übersichtsarbeit von Prof. Karlheinz Lüdtke vom Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte zur Frühgeschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. Entweder kennt er diese maßgebliche Publikation nicht, die er als Fachmann auf diesem Gebiet aber kennen muss, oder er unterdrückt diese Information. Darin wird aufgezeigt, dass bis 1953 jedem Virologen und der Wissenschaftsgemeinschaft klar und bekannt war, dass alle Bestandteile, die bis dato als Bestandteile von Viren gedeutet wurden, sich durch Kontrollversuche als Bestandteile von abgestorbenen Geweben und Zellen entpuppten.

 

Beweis: Prof. Karlheinz Lüdtke, Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Frühgeschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. i. K. (A 2), Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens.

 

[[Vgl. den Preprint "Zur Geschichte der frühen Virusforschung".]]

 

Auch heute noch nehmen viele Forscher die wissenschaftlich bewiesene Existenz des Masern-Virus an, wenn sie Zellen im Reagenzglas für die vermeintliche Vermehrung des Masern-Virus entsprechend dem bis heute gültigen Protokoll von Enders aus dem Jahr 1954 anwenden. Sie tun das, weil sie die für die Wissenschaftlichkeit konstitutiven Kontrollversuche nicht durchgeführt haben und nicht durchführen, die seit der Positivismus-Debatte in den 70igern eine Selbstverständlichkeit und seit 1998 zwingend vorgeschrieben sind, nachweislich des gesamten Schrifttums hierzu."

- Quelle: WissenschafftPlus 1/2016, S. 33.

 

Vergleich auch Stellungnahme von Dr. Lanka vom 02.11.2015 zu einer Spott-Veranstaltung der Materialistenorganisation GWUP, wo er diesbezüglich schreibt:

 

"[D]ie internationalen und für alle Disziplinen gleich geltenden Regeln wissenschaftlichen Arbeitens wurden 1997 im Auftrag der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) durch eine internationale Kommission festgeschrieben und 1998 veröffentlicht. Diese Regeln gelten... für jeden, der wissenschaftliches Arbeiten und Argumentieren für sich in Anspruch nimmt.

Diese Regeln schreiben vor: "Kontrollversuche mit ebenso vollständiger Offenlegung des Versuchsaufbaus sind zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Methodik, um angewandte Methoden zu verifizieren und Störfaktoren auszuschließen."

 

Das bedeutet, dass Publikationen, die keine Kontrollexperimente beinhalten und sich auch nicht auf Experimente beziehen, die durch Kontrollexperimente abgesichert wurden, nicht als wissenschaftlich bezeichnet werden dürfen.

 

Exemplarisch für alle sogenannten humanen Viren habe ich aufgezeigt, dass keine der publizierten Methoden zum scheinbaren Nachweis des vermuteten Masern-Virus durch Kontrollversuche abgesichert wurden. Niemand darf seit 1998 die Publikationen zum Masern-Virus, die ohne jegliche Kontrollversuche durchgeführt wurden, als wissenschaftlich bezeichnen und deren Schlussfolgerungen einen Wert beimessen.

 

Was die Öffentlichkeit nicht weiß, ist, dass bis heute keine Strukturen in einem Menschen oder dessen Körperflüssigkeiten gesehen und daraus isoliert worden sind, die wie das aussehen, was als Masern-Virus ausgegeben wird. Stattdessen werden fragile Zellen im Reagenzglas durch die angewandten Laborbedingungen getötet und das Sterben dieser Zellen mit der Anwesenheit von Viren gleichgesetzt.

 

Weil niemals Kontrollversuche durchgeführt wurden, ist den Beteiligten und der Öffentlichkeit bisher noch nicht aufgefallen, dass statt Bestandteilen eines Virus nur typische Bestandteile der Reagenzglaszellen als Bestandteile eines Virus fehlgedeutet wurden.

 

Sie haben mit dazu beigetragen, den Glauben an das Masern-Virus, an krankmachende Viren und die Wirksamkeit von Impfungen wider besseren Wissens aufrechtzuerhalten."

 

2. Masernvirus ist ein Konstrukt

"Im sehr langen Zeitraum des Konsensfindungsprozesses seit  1954, der laut Autoren der Publikation Nr. 6 des Verfahrens (Daikoku et al., 2007) bis zum Jahr 2007 noch nicht abgeschlossen war, werden in sterbenden Zellen gefundene Bestandteile einem konstruierten Modell des Masern-Virus zugeordnet. 

 

Ein solches Masern-Virus wurde weder in einem Menschen, noch in einem Tier oder deren Körper-flüssigkeiten gesehen, daraus isoliert und dessen Bestandteile bestimmt. Es gibt für das Masern-Virus weder einen Goldstandard, noch ein isoliertes Virus und die Bestimmung seiner Bestandteile."

- Dr. Stefan Lanka, in: WissenschafftPlus Nr. 1/2016, S. 31.

 

Damit hat das behauptete Masern-Virus keine wissenschaftliche Existenz in Raum und Zeit, sondern ist ein Konstrukt.

 

3. Interpretation des Ausschreibungstextes

In dem Preisausschreiben des Dr. Lanka wurden für die Auszahlung der Belohnung von 100.000 Euro sieben Bedingungen genannt:

 

1. einer

2. wissenschaftlichen

3. Originalarbeit

4. des RKI,

5. in der der Durchmesser des Virus bestimmt wird

6. und in der keine Modelle zur Bestimmung des Durchmessers benutzt werden dürfen,

7. die Existenz des behaupteten Masern-Virus bewiesen wird.

 

zu 1.: Statt einer wurde ein Konvolut von sechs Arbeiten eingereicht, von der in keiner einzigen die Existenz des Masernvirus in Erstbeschreibung bewiesen, sondern in fünf Arbeiten vorausgesetzt, also behauptet wurde; davon war eine Arbeit, Nr. 5, lediglich eine Übersichtsarbeit. Das Gericht ist der Auffassung, daß auch mehrere Arbeiten eingereicht werden können.

Auf Seite 2 des Schreibens des Beklagtenvertreters vom 03.02.2015 schreibt dieser:

„Der Sachverständige verneint das Zusammentreffen beider Voraussetzungen in einem einzigen Artikel und vertritt die Auffassung, dass lediglich die Kombination der wissenschaftlichen Aussagen in den sechs vom Kläger vorgelegten Fachartikeln die Existenz der Masernvirus beweisen, und dass zumindest zwei der Artikel hinreichend Angaben zum Durchmesser des Masernvirus enthalten. Ein einzelner Artikel erfüllt damit nicht die Voraussetzungen an die Auslobung mit der Folge, dass das Preisgeld nicht auszuzahlen ist. In diesem Zusammenhang bleibt die vertretene Auffassung des Beklagten auch ausdrücklich aufrecht erhalten, wonach es sich bei der vorzulegenden Publikation um eine solche des Robert-Koch-Institutes handeln muss.

 

Die Auslobung darf nicht isoliert gesehen werden, sondern ist im Gesamtzusammenhang zu sehen. Unmittelbar vor der Formulierung der Bedingungen macht der Beklagte klar, wer die Bestimmung des Durchmessers selbst vornehmen oder zumindest bestätigen muss. Es handelt sich um die zuständige Mitarbeiterin des Robert-Koch-Institutes.

 

Es wird nicht verkannt, dass das angerufene Gericht vorliegend eine gegenteilige Auffassung vertritt. Gleichwohl ist zumindest jede weitere Aufweichung der Bedingungen nicht sachgerecht. Eine einzige oder jede der einzureichenden Arbeiten muss für sich allein die Voraussetzungen der Auszahlung des Preisgeldes erfüllen. Dies trifft auf keine von den vom Kläger vorgelegten Arbeiten zu, wie der Sachverständige einräumen muss.

 

Die beiden ersten Artikel belegen nicht einmal, dass es sich bei dem übertragbaren Agens um das behauptete Masernvirus handelt.

 

Die dritte vorgelegte Publikation leidet bereits unter der mangelhaften Dokumentation, so dass der Sachverständige nicht zweifelsfrei einen Beweis im Sinne der Auslobung annehmen kann.

 

Der vierte vorgelegte Aufsatz belegt nicht in ausreichender Weise die Masern-Spezifität der dargestellten Viruspartikel. Auch dies ist nicht ausreichend im Sinne der Beweisführung nach Stand von Wissenschaft und Technik.“ 

Quelle: WissenschafftPlus 1/2016, S. 36.

 

zu 2.: Keiner der sechs Arbeiten ist wissenschaftlich, indem sie die verbindlichen Regeln einhält. Der Gutachter hat die Regeln für die Virusexistenz-Frage als für nicht anwendbar erklärt. Der Gutachter selbst hält sich nicht an die Regeln, sondern zitiert willkürlich und sinnentstellend. Das Gericht ist beidem gefolgt.

 

zu 3.: Arbeit Nr. 5 ist eine Übersichtsarbeit, die lediglich andere Arbeiten auswertet, also keine Originalarbeit hinsichtlich der Existenz des Masernvirus. Das Gericht wertete sie trotzdem als Beweis für die Existenz des Masernvirus.

 

zu 4.: Keine der sechs vorgelegten Arbeiten stammt vom RKI. Das Gericht findet, daß die Arbeit von irgendwo kommen kann und nicht vom RKI kommen muß.

 

zu 5.: Der Durchmesser wurde nicht bestimmt, sondern nur behauptet, die Größenangaben in der Literatur schwanken seht stark.

 

zu 6.: Alle Durchmesser-Größenangaben des Masernvirus berufen auf Modellen.

 

zu 7.: Es ist weltweit keine wissenschaftliche Arbeit bekannt, in der in Erstbeschreibung die Existenz des Masernvirus (oder irgendeines als krankmachend behaupteten Humanvirus) mit Isolation, Aufreinigung, Dokumentation und mit Mikroskopaufnahmen bewiesen wurde. Es gibt nur die Behauptung, daß dies bewiesen wurde. Der Gutachter Prof. Podbielski konnte auch auf hartnäckige Nachfrage des Richters keine einzige wissenschaftliche Studie nennen, die nach den Regeln der Wissenschaft, die ja hierbei plötzlich nicht gelten sollen, die Existenz des Masernvirus beweist, obwohl der Gutachter davon überzeugt ist, daß es sie gibt. Dem ist das Gericht gefolgt, daß der Gutachter glaubt statt zu wissen und darum ist auch das Gericht überzeugt gewesen, daß das Masernvirus existiert, weil es Glauben als Wissen behauptet hat. Gutachter und Gericht glauben, daß sie sie wissen, aber sie wissen offenbar nicht, daß es sie es wissen bzw. nicht wissen. Docta Ignorantia.

 

Von den sieben Bedingungen des Preisausschreibens wurde also nur Bedingung Nr. 3 zum Teil erfüllt. Da aber selbst der Gutachter die sechs Arbeiten nur als Konvolut in seiner Gesamtheit gelten lassen wollte, ist selbst diese willkürliche Änderung des Sinns der Bedingungen nicht erfüllt.

 

Trotzdem wurde Dr. Lanka verurteilt, das Preisgeld auszuzahlen. Die Argumentation des Gutachters und des Gerichts, das ihm gefolgt ist, ist vergleichbar mit folgender Situation:

 

Autokauf-Analogie zur Masern-Virus-Beweisführung von Gutachter und Gericht

Man schließt bei einem Autohändler einen Kaufvertrag über den Kauf eines Mercedes ab. Dort sind sieben Bedingungen aufgelistet: Es muß ein Mercedes sein, es muß ein bestimmtes Modell sein, es soll die Farbe Elfenbein-Weiß haben, es sollen 4 Leichtmetall-Felgen angebracht, es soll ein bestimmtes Radio eingebaut sein usw.

 

Dann wird aber kein weißer Mercedes geliefert, sondern sechs rote Fahrräder ohne Radio. Der Käufer wird vom Gericht verurteilt, den Kaufpreis zu zahlen, der Kaufvertrag sei gültig. Es seien sechs Verkehrsmittel geliefert worden, ein Mercedes sei ein Verkehrsmittel, ein Fahrrad auch. Fachbücher über Mercedes-Automobile seien hierbei nicht anzuwenden, denn Fahrräder dienten der Fortbewegung wie ein Mercedes. Das Gericht ist auch davon überzeugt, daß die rote Farbe die Bedingungen erfüllt, denn Farben sind nun einmal relativ und von der Ausleuchtung abhängig. Auch die Radio-Bedingung sei erfüllt, denn ein Gutachter hat das Gericht davon überzeugt, daß Radiowellen in der gesamten Außenwelt anzutreffen sind und auch Wände durchdringen. Das Kaufkriterium Radio ist darum als erfüllt anzusehen, denn Radio ist praktisch überall.

 

Würde man da nicht glauben, man sei in der Klapsmühle? Das haben viele der Prozeßbeobachter, darunter qualifizierte Zuhörer, die in der Lage sind, inhaltlich zu folgen, auch gedacht.

 

Man kann froh sein, daß das Gericht nur zur Auszahlung der Preisgeldes von 100.000 Euro verurteilt hat und nicht zu 1.000.000 Euro, weil die Zahl Null praktisch keine Bedeutung hat, denn wenn man 100.000 Euro noch eine Null hinzufügt, ändert sich die Summe ja nicht, denn Null ist eben Null. Nach dieser Logik wäre also auch eine Verurteilung von 1.000.000 Euro möglich gewesen. Da hätten dann sogar die Masernviren gelacht.

 

 

3. Falschaussagen des Gutachters

Zudem beschuldigt Dr. Lanka in der Ausgabe WissenschafftPlus 1/2016 den Gutachter, bei seiner Gerichtssaussage am 12.03.15 mehrfach Falschaussagen getätigt zu haben:

 

"Prof. Dr. Dr. Podbielski, Universität Rostock tätigte mehrfach leicht erkennbare Falschaussagen."

- WissenschafftPlus Nr. 1/2016, S. 33, Bildlegende.

"Weil Enders für die Etablierung der Methode der vermeintlichen Vermehrung  von Viren den  Nobelpreis des Jahres 1954 erhalten hat, zweifelt bis heute keiner der Masern-Forscher diese  Technik an, außer die Autoren der Publikation Nr. 2 des Verfahrens (Bech & Magnus, 1958). Die begründete Widerlegung der vermeintlichen Enders’schen Masern-Virus-Nachweis-und  Vermeh-rungstechnik durch die Autoren der Publikation Nr. 2 unterdrückt der Gutachter pflichtwidrig in seinem Gutachten vom 17.11.2014.

 

Beweis: Aussage der Autoren Bech & Magnus 1958 auf Seite 13, 13. Zeile der Diskussion, in der Publikation Nr. 2 des Verfahrens, dass die Methode zum Nachweis und der Vermehrung des Masern-Virus nicht geeignet ist, da die Zellen auch ohne Infektion exakt genauso sterben wie nach einer vermeintlichen Infektion (dem Gericht bereits vorliegend), Gutachten vom 17.11.2014 (dem Gericht bereits vorliegend), Stellungnahme vom 02.02.2015 (dem Gericht bereits vorliegend), Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens.

 

Der Gutachter erwähnt in seinen Ausführungen die für die Existenzbehauptungen von Viren relevante Übersichtsarbeit von Prof. Karlheinz Lüdtke vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte zur Frühgeschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. Entweder kennt er diese maßgebliche Publikation nicht, die er als Fachmann auf diesem Gebiet aber kennen muss, oder er unterdrückt diese Information. Darin wird aufgezeigt, dass bis 1953 jedem Virologen und der Wissenschaftsgemeinschaft klar und bekannt war, dass alle Bestandteile, die bis dato als Bestandteile von Viren gedeutet wurden, sich durch Kontrollversuche als Bestandteile von abgestorbenen Geweben und Zellen entpuppten.

 

Beweis: Prof. Karlheinz Lüdtke, Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Früh- geschichte der Virologie, Sonderdruck 125, 89 Seiten, 1999. i. K. (A 2), Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens.

 

Auch heute noch nehmen viele Forscher die wissenschaftlich bewiesene Existenz des Masern-Virus an, wenn sie Zellen im Reagenzglas für die vermeintliche Vermehrung des  Masern-Virus entsprechend dem bis heute gültigen Protokoll von Enders aus dem Jahr 1954 anwenden. Sie tun das, weil sie die für die Wissenschaftlichkeit konstitutiven Kontrollversuche nicht durchgeführt haben und nicht durchführen, die seit der Positivismus-Debatte in den 70igern eine Selbstverständlichkeit und seit 1998 zwingend vorgeschrieben sind, nachweislich des gesamten Schrifttums hierzu."

- Quelle: Dr. Lanka in: WissenschafftPlus Nr. 1/2016, SS. 32-33.


Stellungnahmen von Dr. Stefan Lanka

- "Der Prozeß - Wetten, daß es das behauptete Masern-Virus nicht gibt? Abdruck des Preisaus-schreibens vom 24.11.2011", in: WissenschafftPlus 3+4/2014, SS. 6-13.

- "Virus vor Gericht. Warum es krankmachende Viren nicht gibt. Warum Menschen an sie glauben und impfen. Die tatsächlichen Ursachen der Krankheiten. Wie ein Prozess für Klarheit sorgen kann.", in:

WissenschaftPlus 2/2015, SS. 6-19.

- Stellungnahme vom 02.02.2015 , 58 S., zum Gutachten von Prof. Podbielski vom 17.11.2014, 36 S.

- Ribosomen-Bestätigung und Durchmesser Masernvirus, Email des RKI vom 24.01.2012.

- "Der Masern-Virus-Prozess wird immer spannender - Was in den sechs Publikationen steht", in: WissenschafftPlus 3/2015, SS. 9-11.

- "Aufruf an Wissenschaftler und Studenten: Wer führt Kontrollexperimente durch?" , in: Newsletter vom 12.05.2015.

- "Der Masern-Virus-Prozess - Hintergründe und die Analyse des Urteils der ersten Instanz", in: WissenschafftPlus 4/2015, SS. 6-19.

- Stellungnahme vom 02.11.2015 zu einer Spott-Veranstaltung des Materialistenorganisation GWUP http://www.wissenschafftplus.de/uploads/article/gwupStatement.pdf

- Masern-Virus-Prozeß: Stellungnahme, Teil I, in: WissenschafftPlus 1/2016, S. 36.


Erste qualifizierte wissenschaftsjournalistische Stellungnahme

Foto: Torsten Engelbrecht. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Torsten Engelbrecht. Mit freundlicher Genehmigung.

Die überwiegend skandalöse Presse-Berichterstattung und das Verschweigen der Argumente der Impfkritik, die mindestens ebenso durchdacht sind wie die des Establishments, bleibt noch aufzuarbeiten.

 

Den ersten qualifizierten Pressebericht, der nicht einseitig das Pharmalied singt, war der Artikel des bekannten Viruswahn-Kritikers Torsten Engelbrecht vier Tage nach dieser Verhandlung am 16.03.2015.

 

Die Argumentation von Torsten Engelbrecht ist logisch, in sich schlüssig, sowie nachvollziehbar. Er legt den Finger in die Wunde und fragt zu Recht, wieso wesentliche Fragen offen und Widersprüche ungeklärt geblieben sind und weder vom Gericht, noch vom Gutachter beantwortet worden sind und den Mainstream-Medien ignoriert worden sind, obwohl genau dies zu den journalistischen Sorgfaltspflichten gehören würde.


Der erste Akademiker hat den Mut, Dr. Stefan Lanka zu bestätigen

Die mir erste bekannte wissenschaftliche Kritik am bisherigen Masernvirus-Prozeß kam am 01.11.2015 von dem klinischen Psycho­logen, Philo­sophen und Wissen­schafts­his­toriker Prof. Dr. Dr. Harald Walach, Professor für For­schungs­methodik komple­mentärer Medi­zin und Heil­kunde und Leiter des Instituts für trans­kulturelle Gesund­heits­wissens­chaften (IntraG) an der Europa-Uni Via­drina Frank­furt (Oder). In seinem Online-Tutorial Methodenlehre für Anfänger veröffentlichte er das Kapitel 17:  "Was ist eine „wissenschaftliche Tatsache“? Ein kleines Fallbeispiel: Der „Masernprozess“.

 

Aus erkenntnistheoretischer Sicht zeigt er den Mangel an wissenschaftlicher Methodik bei der Beweisführung der Pro-Virus-/Pro-Impfen-Seite auf und bestätigt damit den "Ketzer" Dr. Lanka in seiner Kritik an der Infektionstheorie, der Virustheorie, der Immuntheorie und der Impfschutztheorie und daraus folgend auch der Krebstheorie (weil der Gut-Böse-Kampf und die angebliche Metastasenbildung analog der Infektiontheorien Konzepte sind, die aufgrund der Fehlentwicklungen der Wissenschaftsbetrüger Louis Pasteur und Robert Koch entstanden sind). Dr. Lanka begrüßt diese erste öffentliche, mutige akademische Unterstützung wie folgt:

"Durch die Stellungnahme von Prof. Walach ist auch die Bedeutung der Veranstaltungen zum Masern-Virus, zu den Infektionstheorien, zur Fehlentwicklung der Medizin und zur tatsächlichen Biologie klar geworden. Die gleichen Fehlentwicklungen und Schwächen, die dazu geführt haben, dass Spezialisten und Öffentlichkeit an krankmachende Viren glauben, gelten für alle sog. krankmachenden Viren. Aus der Idee der Krankheitsgifte, lat. Virus, entwickelte sich das Krebskonzept, die Idee der Metastasen und zur Bekämpfung des vermeintlich Bösen, die Bestrahlung und Chemotherapie."

Dr. Stefan Lanka, in: Newsletter von WissenschafftPlus vom 05.11.2015.


Es bleibt, das als Auftakt für die 2. Instanz vor dem OLG Stuttgart am 16.02.2016 nehmend, also elf Monate später, spannend! Ob die Wahrheit sich letztendlich durchsetzen wird oder ob das Kartenhaus an Lügen mit den krankmachenden Viren zum Einsturz gebracht werden kann. Wenn, dann nur, weil es solche mutigen Menschen wie Dr. Lanka gibt, die es wagen, gegen eine ganze Weltmacht (Pharma-Regierungen-Pentagon) anzutreten.

 

Die Zeitschriften WissenschafftPlus wie auch den impf-report kann ich als impfkritische Fachzeitschriften sehr empfehlen. Sie sind auch werbefrei und nicht gewinnorientiert, darum preiswert. Wer kann, sollte die Macher durch ein Abo den Rücken stärken und gleichzeitig diese wichtigen Infos weitertragen. Die Frage, ob die als krankmachend behaupteten Viren überhaupt jemals korrekt isoliert und beschrieben worden sind oder ob das nur behauptet wird ohne es tatsächlich zu sein, ist die Gretchen-Frage des Impfwahns!

 

Denn, wenn es so ist, wie der Gutachter vor Gericht aussagte, daß das Masernvirus zwar in keiner der sechs zum Beweis vorgelegten Arbeiten isoliert worden war, dies aber im Rahmen der Epigenetik 1997 (oder 1998, ich schreibe aus dem Gedächtnis) geschehen sei (was natürlich ebenfalls nicht belegt ist), und da man in Deutschland gegen Masern seit 1973 impft, dann würde das bedeuten, daß man 25 Jahre etwas impfte, was man nicht kannte, gegen etwas, das man ebenfalls nicht kannte.

 

Und wenn Dr. Lanka Recht hat und auch diese Angabe eine Falschaussage gewesen sein soll, dann würde das bedeuten, daß die Masernvirus-Isolation bis 2015 nicht erfolgte - und dann würde man seit 42 Jahren etwas impfen, was man nicht kennt, gegen etwas, das man ebenfalls nicht kennt! Cui bono?

 

Dieses Urteil war ein Fehlurteil, ein Scheinurteil, ein politisches Urteil. Grundsätze der Vernunft, der Rechtslehre und der Wissenschaftsregeln wurden mißachtet, um Dr. Lanka zu Unrecht verurteilen zu können. Wenn es in Deutschland noch Reste von Wissenschaft und wahrheitsliebender, unparteiischer Justiz gibt, dann muß dieses Urteil vom OLG Stuttgart aufgehoben werden.


Foto: Kopp Online. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Kopp Online. Mit freundlicher Genehmigung.

Unerwartete Wende im Masernvirus-Prozess? 

 

Das fragt Hans U. P. Tolzin, einer der ältesten gegenwärtigen Impfkritiker Deutschlands und Medizinjournalist, der seit 2004 den impf-report herausgibt:

 

"Am 16. Februar [2016] geht ein kurioses Gerichtsverfahren in Stuttgart in die zweite Runde. Verhandelt wird: Existiert das Masernvirus oder existiert es nicht? In erster Instanz war der rebellische Mikrobiologe Stefan Lanka dazu verurteilt worden, die von ihm ausgesetzten 100 000 Euro Belohnung an den Kläger zu zahlen, denn ein Gutachter konnte das Gericht von der Existenz des Masernvirus überzeugen. Die Mehrheit der »Virus-Gläubigen« konnte also erleichtert aufatmen. Doch für die zweite Instanz bahnt sich möglicherweise eine Wende an." 


13.10.2015: Die Berufungsverhandlung wurde verschoben

 

Zum zweiten Mal wurde der Termin für die Berufungsverhandlung im Masern-Virus-Prozess verschoben. In der Berufungsverhandlung geht es darum, ob es einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz des Masern-Virus gibt (siehe Masern-Virus-Prozess).

Die Berufungsverhandlung war zuerst auf den 15.12.2015 anberaumt, dann auf den 26.1.2016 verlegt und ist nun auf Dienstag, den 16.2.2016 verschoben worden.

Die Berufungsverhandlung findet an diesem Tag um 15.00 Uhr, im Sitzungssaal 2.10, 2. OG des Oberlandesgerichts Stuttgart, in der Archivstraße 15 A/B in 70182 Stuttgart statt.

Quelle: http://www.wissenschafftplus.de/cms/de/aktuelles


Wird ergänzt. Fortsetzung OLG - 2. Instanz.