Kein Herdenschutz am Beispiel der Maserninzidenz laut RKI-Daten                                                 30.11.2015

Jens                                                                                                                                                          zuletzt geändert: 02.12.2015

 

Es wird häufig behauptet, daß nur eine hohe Durchimpfungsrate vor den Masern schützt, d. h. die behaupteten krankmachenden Viren "ausgerottet" werden und damit eine Krankheit beseitigt werden könne, wenn der behauptete Herdenschutz greife.

 

Darum habe ich einmal die beiden Bundesländer mit den höchsten Impfquoten bei Schulanfängern, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin-Brandenburg, mit den beiden niedrigsten Impfquoten bei Schulanfängern, Baden-Württemberg und Bayern, bezüglich der Veränderung der Erkrankungswahrscheinlichkeit (Inzidenz) im "Masernjahr 2015" gegenüber den letzten 10 vorausgegangen Jahre verglichen.

 

Ergebnis: Die Maserninzidenzien sind bei den "impffreudigen" Brandenburgern um 650 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern um fast 1000 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sank die Erkrankungswahrscheinlichkeit bei den "impfmüden" Baden-Württembergern um fast 10 Prozent und in Bayern sogar um mehr als 30 Prozent.

 

Also: Weniger Herde = mehr Schutz!

 

Damit ist der behauptete Herdenschutz oder die Herdenimmunität anhand der offiziellen RKI-Daten selbst widerlegt. Impfen schützt nicht.


Bild: Jens. Mit freundlicher Genehmigung.
Bild: Jens. Mit freundlicher Genehmigung.

Foto: Andrea. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Andrea. Mit freundlicher Genehmigung.