03.12.2016

Windpocken (Varizellen)

Foto: impf-report. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: impf-report. Mit freundlicher Genehmigung.

Editorial impf-report Nr. 82/83, S. 4:

 

Schwäbisch Hall, den 20. August 2011

 

Liebe Leserinnen und Leser, dass die Windpocken eine harmlose Kinderkrankheit sind, die in der Regel komplikationslos verläuft, war bei uns bis vor wenigen Jahren Allgemeinwissen. Doch da der deutsche Markt für Windpocken-Impfstoffe aus Sicht der Hersteller durch die Beschränkung auf Risikogruppen bei weitem nicht ausgeschöpft war, initiierte der Pharma-Riese GlaxoSmithKline eine äußerst dubiose Telefonumfrage unter Kinderärzten, die zu dem  Ergebnis kam, Windpocken sei eine potentiell tödliche Krankheit.

 

Statt diese „Studie“ nach Kenntnisnahme sofort in den Papierkorb zu befördern, wie sie es verdient hätte, stürzten sich die Experten von der Ständigen Impfkommission darauf und empfahlen im Jahr 2004 überraschend die allgemeine Windpockenimpfung. Die Konsequenzen aus den Massenimpfungen gegen Windpocken sind auch aus rein schulmedizinischer Sicht gar nicht absehbar, wie Bert Ehgartner ausführlich in seinen Artikell ab Seite 4 darlegt. Darüber hinaus ist die Wirksamkeit nur durch fragwürdige Ersatzmessgrößen belegt (Seite 16).

 

Doch was mich bei meinen Recherchen wirklich erschüttert hat, sind die an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldeten Todesfälle bzw., wie die Zulassungsbehörde damit umgeht. Sieben Todesfälle, die meisten davon unter zwei Jahren, waren bis Ende 2010 im Zusammenhang mit der Windpocken-Impfung gemeldet worden. Doch statt jeden dieser Fälle nun akribisch zu untersuchen, um einen Zusammenhang eindeutig ausschließen zu können, wurden die Meldungen einfach nur erfasst und abgelegt. Erst meine Anfrage vom 11. August 2011 brachte zutage, dass sich drei der Meldungen auf einen einzigen Todesfall eines damals (im Nov. 2006) 13 Monate alten Jungen bezogen, also Doppelmeldungen darstellten.

 

Doch das Ganze hat auch etwas Positives, denn es zeigt, dass selbst das PEI sich bewegt, wenn aus der Bevölkerung Rechenschaft eingefordert wird. „Wir haben es in der Hand“, wie Jürgen Fridrich in seinem Beitrag über die Meldepfl icht von Impfkomplikationen richtig schreibt (Seite 25). Insbesondere sind dabei die meldepfl ichtigen Berufe, vor allem Ärzte und Heilpraktiker, gemeint: Wenn sie nicht nur konsequent jeden Verdachtsfall melden, sondern sich auch über den Verbleib und den Status ihrer Meldungen regelmäßig auf dem Laufenden halten würden, wären die Behörden zum Umdenken gezwungen! BITTE zeigen Sie, dass Sie dem Leben unserer Kinder weniger gleichgültig gegenüberstehen als die Funktionsträger unserer Behörden und melden Sie daher konsequent jeden Verdachtsfall!

 

Herzlichst

Ihr

Hans U. P. Tolzin


Soll ich mein Kind gegen Windpocken impfen? Teil 1

von Bert Ehgartner

"... Fazit: Der Schutz der Windpocken-Impfung lässt relativ rasch nach, etwa ein Viertel der Geimpften erkrankt später trotzdem. Ob dieser Effekt von der kürzlich eingeführten zweiten Impfung gestoppt werden kann, wird von Experten bezweifelt. Erfahrungen aus den USA zeigen, dass sich seit Einführung der Massenimpfung das durchschnittliche Erkrankungsalter verdoppelt hat. Nun drohen vermehrt Fälle von Windpocken während der Schwangerschaft, die - ähnlich wie bei Röteln - zu schweren Komplikationen und Fehlbildungen beim Ungeborenen führen können."

 

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Soll ich mein Kind gegen Windpocken impfen? Teil 2

von Bert Ehgartner

 

"Insgesamt ist das Phänomen Windpocken somit ein gutes Beispiel, wie aus einer einst harmlosen Kinderkrankheit – wenn sie von der Pharmaindustrie und ihren Helfershelfern ordentlich unter die Fittiche genommen wird – ein höchst profitables Gesundheitsproblem für die gesamte Gesellschaft erzeugt werden kann.

 

Fazit: Die Einführung der Windpocken-Impfung hat in den USA zu einem vermehrten Auftreten von Gürtelrose geführt, einer Krankheit die schwer behandelbar ist und starke Schmerzen verursachen kann. Die Kosten für die Behandlung der Gürtelrose haben derart zugenommen, dass damit alle Einsparungen bei der Behandlung der Windpocken wieder zunichte gemacht sind."

 

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Soll ich mein Kind gegen Windpocken impfen? Teil 3

von Bert Ehgartner

2004: "Die Empfehlung zur Windpocken-Impfung erfolgte in Deutschland kurz vor der Zulassung des GSK-Produktes Priorix-Tetra eines Vierfach-Impfstoffes, der neben Masern-Mumps und Röteln nun auch die Windpocken-Komponente enthielt. Zuvor waren, wie schon bei der Einführung der Windpocken-Impfung in den USA, einige Kosten-Nutzen-Analysen erstellt, welche allesamt zeigten, dass sich die Öffentlichkeit Geld erspart, wenn die Windpocken-Impfung allgemein als Kinderimpfung eingesetzt wird. Fast alle dieser Studien waren von den Herstellern bezahlt. Umstrittene und teils manipulierte Daten wurden als Basis verwendet, negative Umstände - wie die zu erwartende Kostenexplosion bei der Behandlung von Gürtelrose - hingegen einfach ignoriert. Und solche Studien wurden dann - ohne jegliches Schamgefühl – von der STIKO in ihrer Begründung für die Einführung der Impfempfehlung genannt."

 

 

"Es lohnt sich genauer nachzusehen, wo die von den Experten zitierten hohen Risiken der Windpocken plötzlich her kommen. Zuvor hatte die STIKO ja mehr als zehn Jahre lang keinen Grund gesehen, dem Beispiel der USA zu folgen. Den Ausschlag gab demnach eine neue Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass in Deutschland jährlich rund 5.700 schwere Komplikationen, darunter etwa 22 Todesfälle als Folge der Windpocken auftreten. Diese Zahlen liegen bei Weitem über dem, was bislang über die Gefährlichkeit der Windpocken bekannt war.

 

 

Doch wie kam die Studie zustande? Dafür wurde eine Telefonumfrage unter Ärzten durchgeführt. Von 3.500 angerufenen Ärzten erklärten sich 300 für ein Gespräch bereit. Sie wurden gebeten, aus ihrer Kartei einen beliebigen Patienten herauszufiltern, der unter Windpocken litt. "Nun verfügt kaum ein Arzt über ein Computersystem, bei dem er nach schlichtem Zufallsprinzip einen beliebigen Patienten herausfiltern kann, der unter Windpocken litt“, erklärte Medizinjournalist Michael Houben in einer WDR-Reportage den grundlegenden Fehler dieses Ansatzes. „Die Ärzte stehen in solch einem Fall normalerweise vor einer großen Kartei und versuchen sich zu erinnern, welcher Patient wegen Windpocken behandelt wurde. Logisch, dass vor allem schwere Fälle namentlich im Gedächtnis bleiben.“ Deren Komplikationsrate wurde von den Statistikern dann auf die Bevölkerung hochgerechnet. Eine Methodik, die nach den Kriterien der Evidenz-basierten Medizin als vollständig unseriös gilt.

Vielsagend ist ein Blick auf die Studienautoren. Darunter sind Mitarbeiter des Baseler Unternehmens Outcomes International, das auf seiner Homepage Folgendes als „Mission“ der Firma angibt:

 

„Wir unterstützen unsere Kunden der Pharma-, Biotech- und Medizingeräteindustrie in der Kommerzialisierung und Markteinführung ihrer Produkte.“

 

Demnach dürfte der Auftraggeber und Financier der Studie ja zufrieden gewesen sein. Es handelte sich um das Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK), das kurz nach Erscheinen der Studie mit Priorix-Tetra als weltexklusive Deutschlandpremiere einen Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken auf den Markt brachte."

 

"Fazit: Es ist höchste Zeit, dass auch auf das Impfwesen Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens angewendet werden. Es kann nicht länger einer verschworenen Lobby von Impfexperten überlassen bleiben, Impfkampagnen für eine ganze Bevölkerung quasi aus dem Handgelenk zu schüttteln. Ohne systematische Aufarbeitung der vorhandenen Evidenz, ohne HTA, ohne gut organisiertes und unabhängig finanziertes Monitoring der Ergebnisse.

 

So wie es derzeit aussieht, ist die allgemeine Windpocken-Impfung eine krasse Fehlentscheidung und muss so rasch wie möglich zurück genommen werden!

 

Andernfalls laufen wir Gefahr, dass sich das bisherige Erscheinungsbild der Windpocken als weitgehend harmlose Kinderkrankheit drastisch verändert und daraus eine schwere - für manche Altersgruppen - lebensgefährliche Krankheit wird - und nur jene davon profitieren, die hier Impfstoffe verkaufen oder mit ihren Expertisen dabei mithelfen." (Hervorh. von uns).

 

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Macht die Impfung gegen Windpocken Sinn?

von Hans Tolzin, impf-report

 

Die Windpocken sind eine harmlose Kinderkrankheit, Komplikationen sind extrem selten und naturheilkundlich bzw. homöopathisch gut behandelbar. Trotzdem wird seit Juli 2004 in Deutschland - gegen alle Vernunft - die Impfung gegen Windpocken von der "Ständigen Impfkommission" (STIKO) offiziell für alle Kinder empfohlen!

 

Wussten Sie, dass...

 

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2011: Bisher sieben Todesfälle nach Windpockenimpfung: Dunkelziffer unbekannt

von Hans Tolzin, impf-report

Seit 2004 steht die Impfung gegen Windpocken eine harmlose Kinderkrankheit, im deutschen Impfkalender. Die Empfehlung der STIKO beruht unter anderem auf eine vom Hersteller GlaxoSmithKline finanzierte manipulative Telefonumfrage unter Kinderärzten. Bei dieser Umfrage kam eine völlig unrealistische Komplikationsrate im Zusammenhang mit Windpocken heraus.

 

Im Zusammenhang mit der Impfung gegen Windpocken gingen bei der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bisher 572 Meldungen von Impfkomplikationen ein, darunter 7 Todesfälle.

 

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"Bitte gehen Sie mit Ihrem Kind nicht zur Windpockenimpfung, ohne sich selbst eine eigene Meinung über Risiken und Nutzen gebildet zu haben. Besprechen Sie rechtzeitig Ihre Fragen mit einem Arzt oder Heilpraktiker Ihres Vertrauens!" - Hans Tolzin, Medizin-Journalist

Fachinformationen von:

1. Varilrix

2. Varivax

3. Priorix Tetra


Wirksamkeit

 

In Südkorea ist die Impfung gegen Windpocken seit 2005 Pflicht. Laut Gesetz müssen Kinder im Alter von zwölf bis 15 Monaten geimpft werden. 2011 waren 97% der Kinder geimpft, trotzdem gab es nicht weniger Windpockenpatienten; die Zahl der Windpockenerkrankungen ist sogar seit Erreichen der vorgesehenen Impfrate gestiegen.

 

Die Zahl der Windpockenpatienten, die der koreanischen Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde gemeldet wurde (http://www.greenmedinfo.com/blog/chickenpox-vaccine-when-mandated-increases-disease-outbreak-south-korean-study-0), ist trotz der einer 97% Durchimpfung von 2006 bis 2011 um 300% gestiegen (von 22,6 Fällen pro 100 000 Einwohner im Jahr 2006 auf 71,6 Fälle pro 100 000 im Jahr 2011) (Varicella and Varicella Vaccination in South Korea, Sung Hee et al., Clin Vaccine Immunol. 2014 May; 21(5): 762–768: Oh http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4018876/)

 

Zitiert von impfschaden.info.

Foto: impfschaden.info. Mit freundlicher Genehmigung.
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2012: Besorgniserregender Ausbruch von Windpocken in Indiana, USA.
92 Fälle, darunter nur 3 Ungeimpfte, 10 mit einer Impfung, 79 mit beiden.