Robert Koch und sein Impfstoff "Tuberkulin"

Ein verblüffendes historisches Beispiel, das die herrschenden

Gesetze (Gott in Tätigkeit) ahnen läßt oder zeigt.

 

Bild: Hirthammer-Verlag.
Bild: Hirthammer-Verlag.

Eine Kochsche Impfung in der Charité zu Berlin in Gegenwart von fremden Aerzten.

 

Von Franz Hirthammer/Gerhard Buchwald

 

Mein großes Anliegen ist es, den Lesern des Weißen Lotos etwas von den herrschenden Gesetzen (Gott in Tätigkeit) zu vermitteln. Dazu gehört zum Beispiel zu zeigen, dass die Ausbeutung und Ausnutzung schwächerer Wesen Misserfolge und Leid für den, der dies tut, wünscht oder duldet, bringt. Deshalb arbeiten wir u.a. für die Abschaffung der Tierversuche (ca 400tausend täglich) und die Aufklärung über Impfungen und Impffreiheit. Da Impfungen aus dem Tierversuch stammen, können sie dem Menschen keine Vorteile bringen.

 

So schreibt der US-amerikanische Medizinhistoriker und Forscher Dr. Harris Coulter:

 

„Aufgrund der Impfungen leidet eines von fünf Kindern an einer mehr oder weniger schweren Entwicklungsstörung (bis hin zu schwersten Autismus). Das ist eine verblüffende Zahl. Würde ein feindlicher Staat unserem Land dermaßen zusetzen, so würden wir ihm den Krieg erklären. Aber die folgenden Seiten beweisen, dass wir uns selbst dermaßen zusetzen. Und wir hören und hören nicht auf damit.“

 

Die folgenden Ausführungen sind ein Auszug aus dem im Januar 2002 erscheinenden Buch von Dr. Buchwald „Der Rückgang der Schwindsucht trotz ‚Schutz‘-Impfung“. Wir wählen dieses Beispiel, weil fast Jeder „weiss“, dass durch Robert Koch und sein Tuberkulin ‚die Tbc besiegt wurde‘.

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Koch erfindet den Tuberkulin-Impfstoff


Aus den Veröffentlichungen Pasteurs wusste Robert Koch, wie ein Impfstoff herzustellen sei: Man nimmt den Erreger, züchtet und vermehrt ihn. Dann wird er durch Lagerung, Desinfektionsmittel oder Tierpassagen abgeschwächt, bis er keine Krankheitszeichen mehr hervorruft. Wird ein Organismus damit geimpft, kommt es zu Veränderungen im Blut, die ‚Antikörper‘ genannt wurden. Es wurde behauptet, diese seien in der Lage, virulente Erreger unschädlich zu machen, d.h. der Körper sei ‚immun‘ geworden, er erkranke nicht mehr. So verfuhr Koch und verkündete am 4. Oktober 1890 in einem Vortrag zur Eröffnung des 10. Internationalen Medizinischen Kongresses zu Berlin unter großem Beifall, er habe Substanzen gefunden, die ‚nicht allein im Reagenzglas, sondern auch im Tierkörper das Wachstum der Tuberkelbazillen aufzuhalten im Stande sind, sodass Meerschweinchen, wenn man sie der Einwirkung einer solchen Substanz aussetzt, auf eine Impfung mit tuberkulösem Virus nicht mehr reagieren‘. Ist das Meerschweinchen bereits mit Tuberkelbazillen infiziert, kommt es an der Impfstelle zu einem Absterben von Gewebe, später wurde vom ‚Kochschen Phänomen‘ gesprochen. Es sei als Hinweis dafür zu werten, dass der infizierte Organismus eine Resistenz gegen eine Zweitinfektion ausgebildet habe.

 

Koch teilte dann in seinen ‚Weiteren Mitteilungen über ein Heilmittel gegen Tuberkulose‘ seine Ergebnisse bei der Anwendung der ‚Kochschen Lymphe‘ mit. Sie wurde ab 1891 ‚Tuberkulin‘ genannt und soll subkutan gespritzt werden. Koch drückte sich sehr vorsichtig aus und berichtete nur über Wirkungen beim Meerschweinchen. Trotzdem löste seine Mitteilung einen Sturm der Begeisterung aus. Das wird verständlich, denn im 19. Jahrhundert war die Tuberkulose die wichtigste und häufigste Todesursache.

 

Was Koch letzten Endes dazu veranlasste, vorschnell mit seinem Mittel an die Öffentlichkeit zu treten, ist nicht sicher bekannt. Tuberkulin war nicht einmal im Labor ausreichend erforscht worden. Es dürfte eine Mischung aus Ehrgeiz, Selbstüberschätzung, Wettrennen mit dem Institut Pasteur in Paris und – das wird von den Chronisten gerne verschwiegen – die Aussicht auf riesige Gewinne gewesen sein: „Koch hatte sich durch Monopolisierung des Mittels erhebliche finanzielle Vorteile erhofft und benutzte sie auch, um seine Stellung in dem neu errichteten Institut für Infektionskrankheiten auszubauen.“

 

Glückwünsche, Lorbeer, Theaterdonner und Sanatorien


Selbst vom Institut Pasteur aus Paris kamen Glückwünsche. Daraufhin strömten von allen Seiten auf Heilung hoffende, an Schwindsucht Erkrankte nach Berlin. Wie Pilze schossen überall ‚Privatkliniken‘ aus dem Boden, in denen die Weithergereisten teure Unterkunft fanden. Bei großen Bauvorhaben wurden plötzlich sämtliche Etagen in Sanatorien für Lungenschwindsüchtige umgewandelt. Kaum notdürftig ausgestattet, waren diese Sanatorien in kurzer Zeit voll belegt. Überall kamen die ‚Kochsche Lymphe‘ zur Anwendung.

 

Am 20. November 1890 wurde Koch die Verleihung des Grosskreuzes des „Rothe-Adler-Ordens“ mitgeteilt. Über die „Ankunft des Tuberkulins in Greifswald“ liegt nachfolgende Schilderung vor: „Auch für Greifswald kam endlich der grosse Tag, an dem in der inneren Klinik die ersten Impfungen mit Tuberkulin vorgenommen werden sollten. Er wurde begangen wie etwa eine Grundsteinlegung oder eine Denkmalsenthüllung. Lorbeerbäume bildeten den Hintergrund, von dem sich Ärzte, Schwestern und Patienten in schneeigem Weiß und der Chefarzt im schwarzen Bratenrock abhoben. Festrede des Internisten, Vollzug der Impfungen an ausgewählten Kranken, donnerndes Hoch auf Robert Koch! Es begann eben auch in der Medizin damals etwas laut herzugeben: Der Theaterdonner der Epoche Wilhelms II. hat auch Medizin und Hygiene nicht verschont.“

 

Die Ernüchterung war furchtbar


Aber wenige Monate später standen die Leichenwagen vor den Häusern. So schnell, wie sie einst belegt waren, so schnell waren diese von Spekulanten hervorgezauberten ‚Sanatorien‘ auch wieder leer. Auf den Sturm der Begeisterung folgte der Rückschlag. Die Ernüchterung war furchtbar. Diese Häuser waren dann schwer anderweitig verwendbar, weil sie als Tuberkulose-Sterbehäuser einen schlechten Ruf hatten. Es war, als führte das Kochsche Serum zum Aufflammen sämtlicher tuberkulöser Herde im Körper. Koch hatte zunächst nicht verraten, worum es sich bei seiner Lymphe handelte. Dies war umso bedenklicher, als er sich über die Zusammensetzung oder Gewinnung seines Mittels zunächst völlig ausschwieg.

 

Bis Januar 1891 wurde von den Ärzten ein Mittel angewandt, welches eine bis dahin unbekannte Substanz war, ein ‚Geheimmittel‘, dem nur aufgrund des wissenschaftlichen Rufes eines Robert Koch Glauben geschenkt wurde. Es stellte sich dann heraus, dass es ein Glycerinextrakt aus Tuberkelbakterien war.

 

Angst der Kranken, Druck von oben


Später erlangte Tuberkulin aufgrund der Arbeiten von Clemens von Pirquet (1874-1929) als Diagnostikum Bedeutung: Nach Einbringung in die Haut (in geringster Dosis) zeigte das Auftreten einer örtlichen und allgemeinen Reaktion an, ob der Organismus mit dem Tuberkelbazillus Kontakt gehabt hatte oder nicht. Hautrötung und Knötchen in der Haut bedeutete: positiv, d.h. dieser Organismus hatte bereits Kontakt mit dem Tuberkelbazillus. Keine Reaktion hiess: negativ, d.h. es bestand bisher kein Kontakt mit dem Tuberkelbazillus.

 

Mit der Nachricht über das neue Wundermittel schienen auf einmal alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Tuberkulose überflüssig zu sein. Selbst prophylaktische Maßnahmen schienen obsolet. Der Ausbau der Heilstätten stagnierte und man fragte sich, ob ein Weiterbau sinnvoll wäre. In den vorhandenen Häusern wurde Tuberkulin in kleinen Dosen zur Behandlung der Tuberkulose eingesetzt. Misserfolge traten ein, echte Erfolge blieben aus. Diese Versuchsperiode ging rasch vorüber. Das Pendel schlug dann auch in den Heilstätten um, und unter den Patienten verbreitete sich etwa ab 1903 eine direkte Furcht vor der Anwendung dieses Mittels. Zuweilen aber hielten Ärzte am Tuberkulin fest. Das ging so weit, dass Patienten, die eine Behandlung mit Tuberkulin verweigerten, zur Strafe aus den Heilstätten entlassen wurden. Erst ab etwa 1910 wurde in den Heilstätten hingenommen, wenn Patienten Einspritzungen von Tuberkulin ablehnten.

 

Koch erhält den Nobelpreis


Obwohl in Deutschland die Tuberkulin-Begeisterung schon ab 1891 deutlich zurückging, weil schwere Nebenwirkungen und Todesfälle auftragen, wurde Koch 1891 zum Direktor des Institutes für Infektionskrankheiten ernannt. Den Nobelpreis für Medizin erhielt er 1905. Er hat nie verwunden, dass sich seine Hoffnungen, im Tuberkulin ein „Heilmittel“ gefunden zu haben, nicht erfüllt hatten. Gerne hätte er mit Pasteur gleichgezogen. Mit Tuberkulin hat er noch lange experimentiert. Auf den Gedanken, dass Pasteurs Grundidee falsch sein könnte, ist er nie gekommen.

 

Nachdem sich die Hoffnungen auf das Tuberkulin nicht erfüllten, nahmen die Aktivitäten zur Errichtung von Lungenheilstätten wieder zu.

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Auszug aus dem sehr lesenswerten Buch „Der Rückgang der Schwindsucht trotz „Schutz“-Impfung" von Dr. med Gerhard Buchwald. Sie erleben 150 Jahre Medizingeschichte. 176 S. 26 Abbildungen. Broschiert. € 16,40.

 

Bitte lesen Sie auch auf S. 31f. die anderen Hinweise über das Buch, den größten Impftest der Medizingeschichte an 364.000 Menschen und die Methode der STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut), die 27 Jahre braucht, um das Impftest-Ergebnis bekannt zu geben und die Impfung nicht mehr zu empfehlen.

 

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Quelle: Der Weisse Lotos Nr. 81, Jan.-März 2002, S. 18-21, Hirthammer-Verlag, München.

 

Hinweis:

Der o.g. Titel von 2002, sowie die Neuauflage "Der Rückgang der Tbc trotz "Schutz"-Impfung. Von der Schwindsucht (Tbc) zum Infektionsschutz-Gesetz" von 2004 sind derzeit nur antiquarisch erhältlich.

 

Vgl. auch die Kritik von Dr. Julius Hensel aus dem Jahre 1885 an Robert Koch:

http://julius-hensel.com/2011/01/impfkritik-o-ton-hensel-lange-version/

 


Foto: Lanka
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Dr. Stefan Lanka: Wissenschaftsbetrug von Robert Koch - "Virenbeweis" durch ein eingespritztes Leichengift - Betrug seit 120 Jahren.