30.05.2016

Foto: Pixabay, lizenzfrei.
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Soll man Impfschaden-Prozesse führen?

von Frank Reitemeyer

 

Kann man nicht pauschal sagen. Hängt von Zeit, Kraft, Geld, Erwartungshaltung ab.

Grundsätzlich ist es gut, nicht zu erwarten, daß man Recht bekommt. 90% aller Klagen werden abgeschmettert. Ab und zu läßt man jemanden gewinnen. Es scheint so zu sein, daß das System nicht will, daß die Zahl der Impfschäden deutlich nach oben geht, was zwangsläufig der Fall sein würde, wenn es fair zugehen würde.

 

Ab und zu läßt man jemanden gewinnen. Es scheint so, als ob eine gewisse Quote gilt. Ist jedenfalls die Meinung von Insidern, die damit jahrelang zu tun hatten.

 

Der langjährige Insider Hans Tolzin z. B. ist der Meinung, daß der "Lotteriegewinn" Impfschaden-Anerkennung so viel Kraft und Geld kostet, daß man es besser in die Ausleitung der Nervengifte investiert, was man ja privat organisieren und bezahlen muß, da die Schulmedizin keine Impfschaden-Therapien kennt und anerkennt und folglich keine Kasse dafür etwas zahlt.

 

Natürlich kann man auch beides machen: Anwalt und Ausleitung zahlen. Wer aber finanziell, zeitlich, nervlich nicht beides parallel machen kann, sollte sollte lieber die Ausleitungen machen, weil da die Chancen höher sind, daß etwas Gutes dabei für das Kind herauskommt.

 

Erschwerend kommt noch hinzu, daß es kaum Gerichtsgutachter gibt, die Impfschäden überhaupt gedanklich zulassen können und daß es bisher keine medizinischen und juristischen Richtlinien dafür gibt, was ein Impfschaden ist und ab wann anerkannt wird oder nicht. Es gibt keinerlei Definitionen darüber, sondern nur Meinungen!

 

Und das System ist so ausgelegt, von dem unzureichenden Meldesystem angefangen, daß man von Impfschäden nichts wissen will. Und daran ändern will auch niemand etwas. Das könnte nur eine breite politische Mehrheit durchsetzen. Das ist aber nicht in Sicht, da die Impfkritiker bisher nicht kampagnenfähig sind und die Masse völlig unwissend ist. Das bedeutet, daß für eine Änderung der bestehenden Verhältnisse beim Impfwahn ziemlich dicke Bretter gebohrt werden müssen!

 

Nicht falsch verstehen: Ich rate nicht davon ab, solche Prozesse zu führen! Nur zu einer Abwägung. Man sollte sich nicht blindlings in solch ein Abenteuer stürzen mit unrealistischen oder idealistischen Erwartungen, weil das am Ende zu Enttäuschungen und Kraftlosigkeit führt. Jeder anerkannte Impfschaden ist ein natürlich wichtig und richtig. Ob man aber selbst zu denen gehört, wo alles abgeschmettert wird, oder ob man obsiegen wird, läßt sich kaum vorhersagen. Das ist so ähnlich wie dem Ärger, den ein Impfkritiker bekommen kann. Der eine impfkritische Arzt wird mit Berufsverbot und zig Schikanen überzogen, anderen passiert nichts.

 

In jedem Fall ist jedem Impfopfer und den Angehörigen viel Glück zu wünschen! Tapfer bleiben!