07.10.2015

letzte Änderung: 04.06.2016

Keine Pflicht zur Hep A/B-Impfung für Pflegeberufe!!

Frage: Mein Arbeitgeber verlangt die Impfung gegen Hepatitis B, weil ich in unserer Einrichtung mit Kindern in Kontakt komme. Der Betriebsarzt war entsetzt und meinte, mein Impfstatus sei unzureichend, ich wäre verantwortungslos und würde andere gefährden. Stimmt das?

 

Antwort: Nein, das stimmt nicht. Der Betriebsarzt spielt auf das Hirngespinst vom Herdenschutz an, den es in der Natur und Biologie gar nicht gibt. Auch sagt eine Impfung bzw. Impfstatus nichts darüber aus, ob man "geschützt" ist, da es ja auch "Impfversager" gibt. Auch wurde die Infektionstheorie noch nie belegt, also nie bewiesen, daß es krankmachende materielle Viren gibt, die von außen in eine gesunde Zelle eindringen und Hepatitis B oder Masern machen.

 

Die rechtliche Lage sieht so aus, daß es keine Impfpflicht gibt, auch nicht über Arbeitgeber (mit Ausnahme für Soldaten). Wohl gibt es für Arbeitgeber die Pflicht, die Impfberatung anzubieten, es gibt aber keine Pflicht, die Impfungen auch in Anspruch zu nehmen:

 

"Die Arbeitgeber (niedergelassene Ärzte, Krankenhausträger usw.) sind aufgrund der UVV verpflichtet, den Beschäftigten Immunisierungsmaßnahmen (u.a. gegen Hepatitis B) anzubieten, die Beschäftigten können aber frei entscheiden, ob sie sich einer solchen Maßnahme unterziehen wollen. Dies gilt sowohl für Hepatitis B wie auch für andere Impfungen (z.B. Hepatitis A). Impfpflichten sind mit Rücksicht auf das in Artikel 2 Grundgesetz garantierte Recht auf körperliche Unversehrtheit ausdrücklich nicht vorgesehen.

 

Arbeitnehmer, die sich einer Immunisierungsmaßnahme nicht unterziehen wollen, können vom Arbeitgeber dazu angehalten werden; eine Erklärung darüber abzugeben, daß ihnen entsprechende Maßnahmen kostenlos angeboten worden sind.

(...)

Versicherungsrechtliche Nachteile dürfen den Arbeitnehmern, die solche Erklärungen unterzeichnen, nicht entstehen. Denn, wie bereits ausgeführt, bleibt der Versicherungsschutz in der GUV auch dann

bestehen, wenn eine Impfung aufgrund eigener Ablehnung, gleich aus welchem Grund, unterblieben ist. Eine gesonderte Schadensersatzpflicht der Arbeitgeber besteht in diesem Zusammenhang nicht."

http://www.wernerschell.de/Rechtsalmanach/Infektionsschutzrecht/hepatitis.php


Mit dem Präventionsgesetz (PrävG) ist am 24.07.2015 eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes wirksam geworden:

 

§ 23a des Infektionsschutzgesetzes regelt jetzt, daß ein Arbeitgeber personenbezogene Daten eines Beschäftigten im Sinne des § 3 des Bundesdatenschutzgesetzes "über dessen Impfstatus und Serostatus erheben, verarbeiten und nutzen darf, um über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder über die Art und Weise einer Beschäftigung zu entscheiden."

 

Damit hat sich das Impfmobbing für impffreie Menschen weiter verschärft, es ist eine heimliche Para-Impfpflicht, weil nur ein geringer Teil der Beschäftigten einem solchen Druck gewachsen ist und mangels Aufklärung über die Realität des Impfwahns kaum etwas entgegenzusetzen weiß.


Foto: impf-report. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: impf-report. Mit freundlicher Genehmigung.

In hartnäckigen Fällen (was bisher selten gemeldet wird, die meisten Arbeitgeber und Vorgesetzten akzeptieren das Nicht-Impfen, besonders wenn man schon allergisch reagiert hat oder einen Impfschaden in der Familie zu beklagen hatte) kann man sich mit Wissen bewaffnen, ausdrucken und zum Impfberatungs-Gespräch mitnehmen:

 

- 33 Fragen an Ihren Impfarzt

- Eine Arzterklärung

 

Von den Arzterklärungen gibt es von verschiedenen Impfkritikern und Vereinen unterschiedliche Fassungen unter Downloads, von Nr. 4.01 bis 4.12.

 

Spätestens mit Vorlage dieses Fragebogens und einer der Arzterklärungen sollte das Impfmobbing beendet sein, da meist nur die Unwissenheit ausgenutzt werden soll. Dieses Wissen hier hilft! Und ganz wichtig: Tapfer bleiben!