Hans Tolzin in West-Afrika. Foto: impfreport.de. Mit freundlicher Genehmigung.
Hans Tolzin in West-Afrika. Foto: impfreport.de. Mit freundlicher Genehmigung.

Reise ins Ebola-Land:
Auf der Suche nach dem geheimnisvollen "Faktor X", Teil 1                                                                                 06.06.2015

 

Hans Tolzin


Sehr geehrte Newsletter-Empfänger,

Vom 18. Mai bis 1. Juni 2015 war ich auf einer Recherche-Reise in Guinea, Westafrika unterwegs. Unter anderem besuchte ich Meliandou, das Dorf in Waldguinea, in dem offiziellen Angaben zufolge im Dezember 2013 die ersten Ebolafälle auftraten. Meliandou liegt ganz in der Nähe des Dreiländerecks Guinea/Liberia/Sierra Leone. Ein Reisebericht, eine Filmdokumentation und ein Buch sind in Vorbereitung. Auf Youtube werde ich ab sofort einige der unbearbeiteten Interview-Mitschnitte präsentieren. Dies soll mein Beitrag sein, endlich eine kontroverse Diskussion zur angeblichen Ebola-Seuche in Gang zu bringen.

 

In diesem Video sehen wir mein Interview mit dem Krankenpfleger, der die Krankenstation in Meliandou betreut und die allerersten Ebolafälle betreut hat. Übersetzer ist Diémory Kouyate, ein Guineaner, der in Deutschland lebt und mit mir nach Guinea geflogen ist. Ich stellte Fragen, die offenbar keines der internationalen Ärzte-Teams den Betroffenen jemals gestellt hat. Zu den ersten wichtigen Erkenntnissen gehört:

1. Die ersten Todesfälle in Meliandou waren alle Malaria-positiv (Schnelltest)

2. Sie wurden deshalb drei Tage lang auf Malaria behandelt (mit Paracetamol und Artenusate Amodiaquine)

3. Entgegen den Erwartungen verschlechterte sich der Zustand der Patienten dramatisch, weshalb das Krankenhaus in Guéckedou eingeschaltet wurde. Dort wurden sie auf Cholera behandelt, man war aber wegen dem hohen Fieber irritiert und Untersuchungen des Trinkwassers ergaben keinen Befund. Schließlich schickte man Proben in die Hauptstadt Conakry zur genaueren Untersuchung ein. Diese Proben wurden weitergeleitet und in Lyon und in Hamburg untersucht.

4. In der Fachliteratur ist weder von den positiven Malariatests noch davon die Rede, dass die Proben nochmal genau auf Malaria getestet worden wären. Was haben die internationalen Untersuchungsteams dort eigentlich "untersucht"? Ist etwa jeder Malaria-Fall, der nicht auf die schulmedizinischen Medikamente anspricht, automatisch ein Ebola-Fall?

5. Bei späteren erfassten Erkrankungen wurden keine Malariatests mehr vorgenommen, aus Angst vor einem Kontakt mit Blut (siehe kommende Videos aus dem Dorf Irie)

Meine Arbeitshypothese:

Es gab niemals eine Ebola-Epidemie, sondern eine Häufung von Malariafällen (die Symptome sind identisch!), wobei ein oder mehrere - noch unbekannte - Faktoren erschwerend zum Tragen kamen. Die Labortests sind nur bedingt aussagefähig, da die meisten Ebolaerkrankungen subklinisch (ohne Symptome) verlaufen und die Labortests bei hämorrhagischen Fiebererkrankungen kreuzreagieren, d. h. auf mehr als einen möglichen Erreger anschlagen können. Da man ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch nach Ebola gesucht hat, hat man auch nur Ebola gefunden. Sozusagen wie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung. Doch wer war der Prophet, der als erster Ebola weissagte? Schließlich hat es in Ginea offiziell noch nie einen Ebola-Ausbruch gegeben...

Weitere unbearbeitete Videos, die meine Suche nach dem unbekannten "Faktor X" dokumentieren, der zu diesen ungewöhnlich schweren Verläufen führte, werden folgen. Es mache sich ein jeder sein eigenes Bild.

Bitte die möglichen Nebenwirkungen der verwendeten Medikamente mit den Ebola-Symptomen vergleichen. Und wer kann mir Links zu französischen Versionen der Fachinfos schicken (kann leider kein Französisch)?

Herzliche Grüße
Ihr
Hans Tolzin
http://www.impfkritik.de

 

Weitere Ebola-Infos. http://www.impfkritik.de/ebola/index.html

 

Quelle: Newsletter von impfkritik.de vom 06.06.2015. Mit freundlicher Genehmigung.


Auch als Kopp-Artikel hier:

Foto: Tolzin & Kopp Online. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Tolzin & Kopp Online. Mit freundlicher Genehmigung.

Foto: impfreport.de. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: impfreport.de. Mit freundlicher Genehmigung.