21.12.2017
zzletzt geändert: 22.12.2017

Kita-Ausschluß und Mobbing gegen impffreie Kinder

Foto: tolmacho/pixabay, CC0.
Foto: tolmacho/pixabay, CC0.

 

Offener Brief an die Impfbehörden wegen Kita-Mobbing!

An die zuständige Behörde/
Ministerium/Gesundheitsamt
 
Eschenbergen, 21.12.2017
 
 
Verweis von ungeimpften Kindern aus öffentlichen Kindereinrichtungen
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich bin Mutter von drei Kindern, und aufgrund eines Impfschadens bei meiner großen Tochter habe ich mich seit nunmehr 16 Jahren mit dem Thema Impfen intensiv auseinandergesetzt.
 
Leider musste ich feststellen, dass das Impfen nicht das ist, für was es uns seit Jahren verkauft wird, und ich darf sagen, dass ich absolut überzeugter Impfbefürworter war.
Nach eingehenden Recherchen bin ich dies nicht mehr und habe demzufolge auch meine zwei weiteren Kinder komplett nicht impfen lassen.
 
Erstaunlicherweise ist auch nichts passiert und im Gegensatz zu meiner voll geimpften Tochter erfreuen die beiden sich bester Gesundheit und haben auch nicht, wie meine große Tochter, mit Allergien und Unverträglichkeiten zu kämpfen. Selbst die Infektanfälligkeit wie bei dem geimpften Kind ist nicht gegeben.
 
Aber dies wird ja von öffentlicher Seite immer nicht kommentiert, aber es soll keine Grundsatzdebatte werden. Glücklicherweise kann ja in Deutschland jeder selbst darüber entscheiden, sich und seine Kinder impfen zu lassen oder eben nicht.
 
Seit nunmehr über drei Jahren bin ich beim Impfstammtisch aktiv und erfahre dadurch auch leider von sehr vielen Impfschäden, bis hin zum Tod, die leider weder von den Ärzten, noch beim Paul-Ehrlich-Institut als solche erfasst werden. Es zeigte sich in den meisten Fällen, dass lieber die Aussagen der Eltern, die ja ihr Kind am besten kennen, verunglimpft werden, statt den Nebenwirkungen des Impfens auf den Grund zu gehen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten und weitere Fälle zu verhindern.
 
Im Rahmen dieser Aufklärung in den Stammtischen wurde mir nun vermehrt von Vorfällen des Kindergartenverweises berichtet.
 
Es gibt öffentliche Kindergärten - und ich verweise hier mal auf den gesetzlichen Anspruch, den ein Kind auf einen Kindergartenplatz hat - die selbst entscheiden, ungeimpfte Kinder grundsätzlich nicht in die Einrichtung aufzunehmen.
 
Ein weiteres Problem Fall ist, ungeimpfte Kinder der Einrichtung zu verweisen, wenn eine Infektionskrankheit auftritt. Eine Kindergartenleitung darf dies nicht entscheiden, da sie nicht medizinisch ausgebildet ist. Hier sind die Kindergärten jedoch nicht mal befugt, dies zu tun, denn laut Infektionsschutzgesetz kann dies nur die zuständige Behörde per Bescheid – einem Verwaltungsakt – erfolgen und, wie im § 28 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz ausdrücklich erwähnt, nur bei Masern.
 
Außerdem kann gemäß Infektionsschutzgesetz durch einen Arzt festgestellt werden, ob das entsprechende Kind eine eventuelle Immunität nachweisen kann. Es sollte bekannt sein, dass man eine Infektion auch unerkannt durchmachen kann, auch Antikörper bilden kann und somit auch immun ist. Dieses Wissen scheint aber den meisten Beteiligten abhanden gekommen zu sein.
 
Hier in Thüringen gibt es nun mehrere Fälle des Verweises aus Kindergärten bei einer Infektion mit Windpocken, ausgesprochen von der jeweiligen Leitung der Einrichtung. An dieser Stelle muss ich mich schon sehr wundern. Kennen die Verantwortlichen die gesetzlichen Grundlagen nicht?
 
Ich weise vorsorglich darauf hin, dass Eltern, die ihrer Arbeit aufgrund eines solchen Verweises ihrer Kinder aus der Kita nicht nachgehen können, den Arbeitsausfall geltend machen können, der ja jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt.
 
Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass zum einen eine Inkubationszeit besteht. Das heißt, die Ansteckung erfolgt bereits, wenn noch keinerlei Krankheitssymptome auftreten. Treten Symptome auf, wird das Kind ohnehin krank gemeldet und bleibt der Einrichtung fern.
Ein weiteres Problem ist die Thematik der Meldungen an die Einrichtungen, ob und in welchem Umfang ein Impfschutz vorliegt:
1. unterliegt dies der ärztlichen Schweigepflicht
2. ist eine Kita nicht berechtigt, dies einzufordern
3. sind Angaben über den Impfschutz der Kinder eine freiwillige Leistung der Eltern
4. sollte der Impfstatus der Kita bekannt sein, unterliegt auch die Kita der Schweigepflicht
 
Wie soll vor diesem Hintergrund eine Kindereinrichtung über Ausschluß oder Verbleiben von Kindern entscheiden?
 
Noch ein weiteres Problem sehe ich in den Lebend-Impfstoffen. Wieso darf ein frisch mit Lebend-Impfstoffen, wie Mumps, Masern, Röteln und Windpocken, geimpftes Kind quasi direkt nach der Impfung eine Kindereinrichtung besuchen, wohingegen ein gesundes Kind, welches keinerlei Krankheitssymptome zeigt, der Einrichtung verwiesen werden darf? Frisch Geimpfte sind ansteckend, was man auch in den Fachinformationen, die die Pharmaindustrie den Ärzten für die einzelnen Impfstoffe zur Verfügung stellt, nachlesen kann. Das scheint aber niemand zu tun.
 
Die Summe dieser ganzen Tatsachen und die daraus resultierenden Einschränkungen für ungeimpfte Kinder entbehren jeglicher Logik.
 
Bei Vorfall einer Infektionskrankheit sollte man den Verursacher, das heißt, den ersten Kranken suchen. Hier trifft man interessanterweise dann doch auf geimpfte Personen.
Nun ja, selbst das Robert-Koch-Institut sagt, daß auch geimpfte Personen erkranken können, und daß der Antikörper-Titer, der die Immunität belegen soll, nichts darüber aussagt, ob die Person tatsächlich erkranken kann.
 
Vielleicht wird auch durch die Lebend-Impfstoffe das Zirkulieren der Erreger begünstigt?
Ich finde es sehr verwirrend. Noch dazu haben die enormen Gewinne der Pharmaindustrie mit Impfungen für mich hier einen sehr schalen Beigeschmack.
 
Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht, aber Impfmobbing. Mit derartigen Aktionen wird folglich indirekt eine Impfpflicht durchgesetzt. Dies ist einigen sicher ganz recht, aber die, die sich gegen Impfungen entschieden haben, taten dies nicht aus einer Laune heraus, sondern haben meist durch schlechte Erfahrungen umgedacht, sind sehr gut belesen und informiert. Was man leider über viele Ärzte nicht sagen kann.
 
Auch ist die Meldepflicht von Impfschäden gemäß Infektionsschutzgesetz aus dem Jahr 2001 (!) nach wie vor den wenigsten Ärzten bekannt. Viele Eltern, die einen Schaden melden wollen, um, wie das Paul-Ehrlich-Institut es sagt, „frühzeitig Signale zu generieren“, erleben, daß ihr Arzt dies nicht gemacht hat - so entsteht ein völlig falsches Bild zum Thema Sicherheit von Impfungen.
Mich erschüttert zum Beispiel die Aussage in den Fachinformationen zu den Impfungen: “Nach Markteinführungen wurden folgende weitere Nebenwirkungen aufgenommen.“
Wie kann das sein, wenn Impfstoffe so gut untersucht werden vor ihrer Zulassung? Und selbst wenn nach Impfungen Nebenwirkungen auftreten, die sogar im Beipackzettel benannt sind, streiten Ärzte grundsätzlich jeglichen Zusammenhang ab und schädigen die Eltern erneut.
 
Sollten nicht die Gesundheit unserer Kinder und die Zurückweisung jeglicher Schuld der impfenden Ärzte im Vordergrund stehen und nicht die Umsätze der Pharmaindustrie?
 
Weiterhin darf ich Sie darüber in Kenntnis setzen, dass es in Thüringen Kindergärten gab, die öffentlich an den Türen der Gruppen innerhalb der Einrichtungen mit Name und Unterschrift den Impfstatus der Kinder erfragten. Dies konnte nach großem Protest der Eltern und unter Mitwirkung des zuständigen Ministeriums zwar schnellstmöglich korrigiert werden, zeigt aber doch sehr deutlich den Wissenstand über die gesetzlichen Grundlagen hierzu.
 
Sie sehen also, eine offizielle Aussage und umfassende Information der Kindereinrichtungen deutschlandweit zu diesem Thema macht sich dringend erforderlich, um eine weitere Diskriminierung von ungeimpften Kindern und deren Eltern zu unterbinden.
 
Wird uns nicht Toleranz in jeglichem Bereich abgefordert, besonders im Zusammenhang mit unseren neuen Mitmenschen mit Migrationshintergrund? Selbst diese werden ja als Vorwand benutzt, das Impfen immer weiter voranzutreiben. Fehlende Wirksamkeitsnachweise sind natürlich kein Thema.
 
Ich erbitte hiermit eine öffentliche Aufklärung der Kindertagesstätten zum Verfahren im Zusammenhang mit den o. a. Vorfällen.
 
Ich werde diese Schreiben als Offenen Brief deklarieren und weitere Gesundheitsämter und zuständige Ministerien anschreiben.
 
Hier besteht dringender Klärungsbedarf.
 
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung und sehe Ihrer Antwort erwartungsvoll entgegen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Anett Kuhnert

 

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Foto: Kuhnert, mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Kuhnert, mit freundlicher Genehmigung.