15.04.2015

letzte Änderung: 07.01.2016

 

Neugeborenes 2016: Behandlungsplan wie für einen Schwerkranken! Von Geburt an soll ein lebenslanger unmündiger Patient herangezüchtet werden! Schöne Neue Welt!?

 

Zum Vergleich: So sahen die U-Hefte noch 2014 aus - von Impfmobbing noch nichts zu sehen!

Fotos: Bettina. Mit freundlicher Genehmigung.
Fotos: Bettina. Mit freundlicher Genehmigung.

1972 wurde die STIKO (Ständige Impfkommission) gegründet. 1976 wurden 6 Impfdosen im 1. Lebensjahr empfohlen. Heute 40 Impfdosen. Ein Beispiel für gute Lobbyarbeit?  Sind die Kinder gesünder geworden?

Bild: EFI Online. Mit freundlicher Genehmigung.
Bild: EFI Online. Mit freundlicher Genehmigung.

Foto: RKI, s. link (auf Bild klicken).
Foto: RKI, s. link (auf Bild klicken).

Zum Vergleich die Impfempfehlungen von 1989 (BRD):

Foto: Sabrina
Foto: Sabrina

Zum Vergleich die Impfempfehlungen im MuKi-Paß in Österreich 1985.

Foto: Birgit
Foto: Birgit

Foto: Nadine. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Nadine. Mit freundlicher Genehmigung.

Foto: Sandra K.
Foto: Sandra K.

Dosierungswahn

 

"Eine einzige Impfung für ein Neugeborenes von drei kg entspricht im Verhältnis der Dosis von 30 Impfungen an einem einzigen Tag bei einem Erwachsenen von 90 kg."

 

- Dr. Boyd Haley, Professor für Chemie, University of Kentucky (2001)

Frage der Impfen-nein-danke-Red.: Wie sieht das Verhältnis dann bei den üblichen Sechsfach-Impfungen aus?


Foto: DvdI
Foto: DvdI

DIE AKTUELLE IMPFQUOTE IN DEUTSCHLAND

Fast jeder stellt sich die Frage: Wieviele Menschen sind in Deutschland geimpft?
Dazu kommen weitere Fragen, wie:
Gegen was lässt sich der Bürger am ehesten impfen?
Wie steht es um den Impfschutz von Erwachsenen?
Wie steht es um den Impfschutz unserer Kinder?

Stets wird suggeriert:

"Die generelle Impfakzeptanz ist in Deutschland hoch." (I)

"Darüberhinaus steigt zwar langsam die Impfrate der Schulkinder, (wenn auch in vielen Bundesländern unter den erforderlichen 93-95%), dies erlaubt jedoch nur wenige Rückschlüsse auf die Impfraten der Gesamtbevölkerung." (II)

Wie ist denn nun die aktuelle Durchimpfungsrate in Deutschland?

Antwort: Man weiß es nicht!

Interessantes dazu:

Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte in seinem "Epidemiologischen Bulletin" 16/2013 die Impfquoten der Schuleingangsuntersuchungen in Deutschland.
Dazu lesen Sie bitte Quelle III.
Das Interessante ist dabei das Erscheinungsdatum. Das Robert-Koch-Institut brachte das "Epidemiologische Bulletin 16/2013" im April 2013 heraus. Jedoch ist die Tabelle von den Impfquoten der Schuleingangsuntersuchungen von 2011! Impfquoten zu 2012 und 2013 sind immer noch nicht vorhanden. Und wir haben jetzt das Jahr 2014. Auch die "Gesundheitsberichtserstattung des Bundes" www.gbe-bund.de hat keine weiteren Daten vorzuweisen.

Das Robert-Koch-Institut schreibt:

"In Deutschland existiert kein einheitliches umfassendes System zur Erhebung von Impfdaten. Zur Ermittlung des Impf- und Immunstatus der Bevölkerung müssen daher Teilstichproben oder Querschnittsuntersuchungen herangezogen werden, die eine Einschätzung der Impfsituation ermöglichen. Daten zu durchgeführten Impfungen werden in Deutschland überwiegend dezentral und regional erhoben. Regelmäßig erhobene Daten zum Impfstatus der Bevölkerung in allen Bundesländern liegen nur aus den Schuleingangsuntersuchungen und ab dem Geburtsjahrgang 2004 auch aus dem vom RKI koordinierten Projekt "KV-Impfsurveillance" vor, das in Kooperation mit den 17 Kassenärztlichen Vereinigungen durchgeführt wird." (IV)

Fragen dazu:

1. Warum gibt es (noch) keine Folgedaten der Impfquoten von Schuleingangsuntersuchungen von 2012 oder 2013?

2. Die Schuleingangsuntersuchung in Deutschland ist Pflicht. Somit wäre eine fortlaufende Datenerfassung des Impfstatus statistisch gesehen unproblematisch. Schließlich funktionierte dies bis 2011 auch!?

3. Möchte man, dass der Bürger auf keinen Fall weiß, wie es um die Impfquoten wirklich steht?

4. Würde die "wirkliche" Zahl der Impfquoten Verwunderung hervorrufen, dass ein "Massensterben" noch nicht begonnen hat?

5. Würde die "wirkliche" Zahl das Impfverhalten sogar noch mehr senken?

Weitere interessante Fakten aus dem "Epidemiologischen Bulletin" (III)

Im Durchschnitt haben (lt. Tabelle Seite 130) 92% der Kinder einen Impfausweis vorgelegt. Warum der Rest keinen Impfausweis vorzeigte, ist unbekannt.

Hans Tolzin nahm sich ebenso der Problematik an und schreibt: (V)

"Ein konkretes Beispiel:
Bei der Einschulungsuntersuchung des Schuljahres 2006/2007 im Landkreis Freising betrug der Anteil der vorgelegten Impfbücher 93,4 %. Bei einer Impfbuchauswertung der 6. Klassen des gleichen Schuljahres wurden jedoch nur von 49,3 % der Schüler ein Impfbuch vorgelegt. Trotzdem berichtet das Gesundheitsamt Freising stolz den Ärzten des Kreises in einem Schreiben vom April 2008:
"Sehr geehrter Kollege, wir berichten Ihnen nachfolgend über die Ergebnisse der Impfbuchaktion im Schuljahr 2006/2007. (...) Das Ziel, die Impfbeteiligung in dieser Altersgruppe zu steigern und Impflücken zu schließen, konnte erreicht werden."

Es ist gut erkennbar, dass man verschweigen möchte, wie die Impfquote derzeit ist und welche Gründe, für den nicht vorgezeigten Impfpass, vorliegen. Dazu kommt, dass auch mit vorhandenem Impfpass eine komplette Durchimpfung nach Empfehlung der Stiko NICHT gegeben sein muss. Dies ist z.B. in der Tabelle (Epidemiologisches Bulletin 16/2013) gut erkennbar an den Impfungen: Varizellen, HIB, Meningokokken C, Pneumokokken, die zweite MMR oder Hepatitis B.
Weiterhin betonen wir, dass wir hier von 2011 sprechen!

Eine interessante Studie von 2013 besagt: (VI)

"(Berlin • 18.07.2013) In Deutschland werden nur 37 Prozent aller Kleinkinder entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zeitgerecht und zweifach gegen Masern geimpft. In Bremen liegt dieser Wert sogar nur bei 35,1 Prozent. Das belegt eine bundesweite Studie der Wissenschaftlerinnen vom Versorgungsatlas, die erstmals erhebliche Impflücken in vielen Regionen dokumentiert. Bremen gehört daher mit Bayern, Baden-Württemberg und Berlin zu den Schlusslichtern auf der Ebene der Bundesländer. Auffallend sind insbesondere die gravierenden regionalen Unterschiede auf Kreisebene. Die Studie wird am 18. Juli 2013 auf dem Portal www.versorgungsatlas.de veröffentlicht."

" Die Versorgungsatlas-Studie bestätigt darüber hinaus andere Untersuchungen, denen zufolge die Impfmüdigkeit oder gar Impfskepsis bei Familien mit einem hohen sozioökonomischen Status besonders ausgeprägt ist. Insbesondere spielt die formale Bildung der Mütter eine Rolle: Die Impfwahrscheinlichkeit sinkt bundesweit mit steigender Quote hoch qualifizierter Mütter. „Diese Faktoren können die Unterschiede jedoch nur teilweise erklären“, sagt Dr. Mangiapane. „Auch der Einfluss regional unterschiedlich stark vertretener impfkritischer Ärzte, Heilpraktiker und Homöopathen wirkt sich vermutlich aus.“

Die komplette Studie finden Sie unter Quelle VII.

Der Impfschutz der Erwachsenen ist ebenfalls mit zunehmenden Alter stark abfallend. Der von den Impfbefürwortern gewünschte "Herdenschutz" ist nicht einmal annähernd gegeben. Und trotzdem sinkt Deutschland nicht auf ein Niveau eines Drittstaates herab. Dazu ebenfalls eine Studie vom Robert-Koch-Institut, Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring. (VIII)
Hier werden jedoch ebenfalls nur Daten von 2008-2011 benutzt und ausgewertet.

Bitte beachten Sie, dass die letzten Quellen (VI-VIII) nur Studien sind und keine Datenerfassung vorliegt, wie es bei den Schuleingangsuntersuchungen bis 2011 der Fall war.

Informieren Sie sich genau und hinterfragen Sie stets alles.
Bei überraschenden Neuigkeiten des Impfstatus' von Schuleingangsuntersuchungen werden wir Sie informieren.

Euer Deutschland verbrennt den Impfpass-Team!

Quellen:

(I)
http://books.google.de/books?id=-D9-7SHLnQ8C&pg=PA56&lpg=PA56&dq=impfquote+deutschland+hoch&source=bl&ots=CQhnFvOcrr&sig=mj0uz4o2ew0Yy8L0Sgeiep0XZgk&hl=de&sa=X&ei=8u9KU5-0EoHoywPIjYLYBg&ved=0CFwQ6AEwBg#v=onepage&q=impfquote%20deutschland%20hoch&f=false

(II)
http://gruenegesundheitspolitik.wordpress.com/2013/07/

(III)
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2013/Ausgaben/16_13.pdf?__blob=publicationFile

(IV)
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfstatus/impfstatus_node.html

(V)
http://www.impfkritik.de/durchimpfungsrate/

(VI)
http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/pdf/PM_Masernimpfung_HB.pdf

(VII)
http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/ziva_docs/43/Bericht_Masernimpfung.pdf

(VIII)
http://edoc.rki.de/oa/articles/reb7vPK7TXrvs/PDF/28zSzwwnYZBs.pdf

 

 

Quelle:
Deutschland verbrennt den Impfpaß:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=506081022830939&set=a.301536899952020.59398.298619956910381&type=1&theater