03.06.2016

Dr. Martin Hirte: HPV-Impfung

Nutzen, Risiken und Alternativen der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge

Buchbesprechung von Frank Reitemeyer

Foto: Knaur. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Knaur. Mit freundlicher Genehmigung.

Ist es wirklich sinnvoll, die HPV-Impfung schon für 9- bis 14-jährige Mädchen einzusetzen? Ist sie überhaupt sinnvoll? Wer das Buch gelesen hat, weiß Bescheid.

 

Der Münchner Kinderarzt Hirte ist durch seinen Bestseller „Impfen Pro und Contra“ bereits seit 2001 eine feste Größe in der impfkritischen Literatur.

 

Zur der fragwürdigen HPV-Impfung hat er sich auch wiederholt geäußert, so schon in einem Fachartikel im impf-report Jan./Febr. 2007 (von Hans Tolzin hier und hier ergänzt) und zuletzt in Onlineartikeln vom März 2015vom November 2015 und vom Juni 2016 der letztere über haarsträubende Mißstände bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA, die offenbar mehr eine Firma als eine Behörde zu sein scheint, und über ein geleaktes Geheimpapier über die Gefährlichkeit der HPV-Impfung, von der man offiziell bis jetzt nichts erfährt (das erinnert an die Polio-Impfung, wo das RKI geschlagene 27 Jahre lang von der Gefährlichkeit wußte, bis sie vom Markt genommen wurde.

 

Im Februar 2016 erschien nun seine vertiefte Kritik an der HPV-Impfung mit dem vorliegenden Buch, das jedes Mädchen, jede Frau, jede Mutter, aber auch alle Jungen und Männer lesen sollten, um beim Arzt eine informierte, mündige Entscheidung treffen zu können. Schließlich sind die "Nebenwirkungen" mitunter katastrophal!

 

Kann man als Arzt Mädchen und jungen Frauen zu der umstrittenen HPV-Impfung raten, die von der Lobby 2006 und 2007 mit zwei Impfstoffen ohne ausreichende Datenlage zu

Wirksamkeit und Sicherheit durchgedrückt wurde? Um es kurz zu machen: Dr. Hirte sagt. NEIN.

 

Das schwierige Thema ist in dem Taschenbuch leicht nachvollziehbar und in klarer Umgangssprache vorbildlich dargestellt worden. Auf Fachchinesisch und Endlossätze wurde verzichtet, die Formulierungen sind kurz und knapp und präzise. Jeder Satz „sitzt“, ohne Geschwafel. Dem Autor ist es zu danken, daß er den Inhalt nicht zu einem dicken Wälzer aufgebläht hat, was zweifellos leicht möglich gewesen wäre. So erreicht er die, die es lesen sollen: Junge Menschen, die Generation Handy.

 

Dr. Martin Hirte beschreibt die HPV-Infektion eingangs aus der bekannten schulmedizinischen

Sicht. Auf S. 10 sieht man sogar ein „Bild“ des "Virus". Daß sowohl an der Infektion wie auch an den Viren aus impfkritischer Sicht ernste Zweifel angebracht sind, weiß der fortgeschrittene Impfkritiker, aber das ist ja auch nicht das Thema des Buches, das sich an junge Menschen wendet, die noch gar nichts wissen. Dr. Hirte holt die Leser dort ab, wo sie sind.

 

Doch schon auf rein schulmedizinischem Boden, auf dem sich Dr. Martin Hirte bewegt, ergeben

sich starke Widersprüche zum HPV-Weltbild, wie es uns aus den Hochglanz-Prospekten der Pharmaindustrie und oft auch aus Verkaufsgesprächen des Durchschnitts-Arztes vermittelt wird.

 

So stellt Hirte auf S. 36 fest, daß der HPV-Test gar nicht zuverlässig ist, denn nach einer

Vergleichsstudie von vier handelsüblichen HPV-Tests stimmen diese nur zu 40 Prozent überein. Hirte sieht auch in einer Verängstigung der Frauen ein Problem, denn bis zum 30. Lebensjahr sind 50 Prozent aller Frauen HPV-positiv (wenn man weiß, daß alle Proteine, die die Virologen als Viren oder Antikörper behaupten, in jedem Menschen vorkommen und sie für die biologischen Auf- und

Umbauprozesse nötig sind, wird man nicht überrascht sein). Wir kennen das ja schon von den HIV-Tests, die reine Auslegungssache sind, um nicht zu sagen: Willkür.

 

Aus diesem Grunde plädiert Dr. Hirte auch für die bewährte Früherkennung, die er für

zuverlässiger hält als die Fixierung auf reine Blutwerte. Der Nutzen für die Patientinnen sei höher als die HPV-Tests (PAP-Tests). Auf S. 38 wird über starken Druck der Lobby berichtet und über Interessenkonflikte. Der „Entdecker“ des HP-Virus, Harald zur Hausen, hat Verbindungen zu einem bestimmten Pharmakonzern. Als er für seine „Entdeckung“ den Nobelpreis erhielt, war dieser

auch Sponsor der Nobel-Stiftung. Auf S. 63 folgt ein „Exkurs: Big and Bad Pharma“. Die finanziellen Interessen im Gesundheitswesen ausführlich dokumentiert.

 

Ab S. 67 beschreibt Dr. Hirte die finanziellen Interessen, daß die Zulassung im Schnelldurchgang erfolgte, auf Kosten der Sicherheit. Die Beschreibung der intensiven finanziellen Lobbyarbeit und Werbekampagnen, um die HPV-Impfung schnell in die Impfkalender verschiedener Länder zu bringen münden in dem Fazit: „Gekaufte Medien, gekaufte Ärzte“.

 

Betrug gibt es schon im Labor - im Vorfeld, bei den Studien zur Sicherheit, wo auf echte

Kontrollgruppen verzichtet wird! Dr. Hirte klagt an:

Foto: Hirte. Mit freundl. Genehm.
Foto: Hirte. Mit freundl. Genehm.

„Wertlose Sicherheitsuntersuchung in den Impfstudien: Während der Impfstudien kam es bei den Versuchspersonen zu zahlreichen Beschwerden und Krankheitsbildern, die in den Beipackzetteln der HPV-Impfstoffe als lange Liste von möglichen Nebenwirkungen aufgeführt sind. Die Mehrzahl der Beschwerden trat in ähnlicher Häufigkeit auch in den Aluminium-„Placebo“-Gruppen auf.

Die Untersuchungen der Sicherheit von HPV-Impfstoffen sind damit im Grunde als bruchstückhafte Studien zur (Un-)Sicherheit von Aluminiumhilfsstoffen aufzufassen. Sie sind ohne den Vergleich mit einem echten Placebo aber wertlos. Die Höhe des Impfrisikos ist im Grunde völlig unbekannt.“ (S. 104)

 

 

Kommt es dann zu „Nebenwirkungen“ bis hin zu Vollinvalidität oder Tod, macht es das

mangelhafte Meldesystem nicht leichter, daß den geschädigten Menschen und der uninformierten Öffentlichkeit geholfen wird. In Deutschland werden nämlich jährlich nur rund 2.000 Impfschäden von den Ärzten gemeldet, in den USA immerhin 12.000. Nur ein Bruchteil davon wird allerdings anerkannt, da es auch keine festen Regeln dafür gibt, ab wann ein Schaden ein Impfschaden ist. Die Dunkelziffer für Deutschland wird dazu offiziell auf 95% geschätzt, d. h., daß nur 5% der Impfschäden gemeldet werden - anerkannt noch weniger. 

 

Der mutige Arzt Dr. Hirte weiß zu berichten, daß sich Arztkollegen im Impfschadensfall „bisweilen“ sogar weigern, den Fall zu melden:

 

„Die Strategie ist eindeutig: Durch die nicht erfolgte Meldung von Impfnebenwirkungen sollen

den Impfskeptikern und -gegnern die Argumente bereits an der Quelle entzogen werden. Da im Infektionsschutzgesetz Paragraph 73 das Unterlassen einer Meldung mit einer Strafe von bis zu 25 000 Euro belegt ist, sind Betroffene nicht völlig wehrlos.“ (S. 106)

 

Die Pflicht zur Meldung von möglichen Impfschäden ist wiederum geregelt in § 6, Absatz 1 Satz 3:

 

"... der Verdacht einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung..."

 

Trotz des gewollt schlecht funktionierenden Meldesystems sickern hier und hier da erschreckende Berichte über massenhafte HPV-Impfschäden durch, wie etwa das dänische Fernsehen im Mai 2015 zeigte: 80 Fälle innerhalb von nur acht Wochen, mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Epilepsien. Die behandelnden Ärzte erkannten ein Muster, das zum Himmel schreit. Passiert ist von Seiten der Behörden: Nichts. 

In einer kolumbianischen Kleinstadt wurden im Sommer 2014 200 Fälle von HPV-Impfschäden mit Ohnmacht, Gedächtnisschwächen usw. bekannt. Ähnliche Berichte gibt auch aus Japan. All dies dürfte nur die Spitze eines Eisbergs sein. Für die Mehrheit in Behörden, Presse und Politik gilt: Totschweigen, abstreiten, ignorieren. Warum?

In der US-Datenbank VAERS wurden allein bis August 2014 170 Todesfälle nach HPV-Impfung mit Gardasil gemeldet - sicherlich nur die Spitze des Eisbergs. Ein vertuschter Medizin-Skandal sondergleichen.

Dr. Hirte zieht ein bitteres Fazit und schockiert damit den Normalbürger, der noch an die Seriosität von

Pharmafirmen und Gesundheitsbehörden glaubt:

 

„Die HPV-Impfstoffe sind so extrem gewinnbringend für die Hersteller, dass diese alles, aber auch alles tun, um sie flächendeckend unter die Menschen zu bringen. Mit einer Materialschlacht an gesponserten Studien, einem Heer von Lobbyisten und ungeheurem Werbeaufwand ist es ihnen gelungen, die Zulassungsbehörden und Impfkommissionen vor sich herzutreiben und schließlich zur Geisel zu machen. Die Zulassung und Empfehlung eines Impfstoffs vor der Veröffentlichung der dafür erforderlichen Studien – was für ein Skandal! Nun sitzen die Behörden mit den Impfstoffherstellern in einem Boot: Sie stehen unter Rechtfertigungsdruck und sind nicht mehr in der Lage, sich kritisch mit der Impfung auseinanderzusetzen. Es hätte anders laufen müssen, und es gab auch überhaupt keinen Grund zur Eile.“ (S. 127, Hervorh. i.O.)

 

Erschwerend kommt hinzu, daß der bekannte Kinderarzt die gesundheitlichen Risiken ganz woanders sieht, die kaum beachtet werden: Das Gesundheitsrisiko Umwelt mit immer mehr

giftigen Chemikalien, den Armutsfaktor, sozialer Kälte und Leistungsdruck.

 

Bei der nachvollziehbaren Skepsis von Kinderarzt Dr. Hirte ist es übrigens nur folgerichtig, daß er sich auch zur geplanten Einführung einer Impfpflicht im März 2015 kritisch zu Wort meldete, und dann noch einmal im Dezember 2015, nachdem die CDU die Einführung auf ihrem Parteitag beschlossen hatte. 

Deutschlands dienstältester Impfkritiker Hans Tolzin, der seit 2004 den impf-report herausgibt, kommt zu dem Ergebnis:

 

„Diese ehrliche und neutrale Analyse von Martin Hirte ist vermutlich die umfassendste und gleichzeitig übersichtlichste Zusammenfassung der verfügbaren Daten rund um die HPV-Impfung. Wer vor der Entscheidung steht, sich oder sein Kind gegen Gebärmutterhals impfen zu lassen – oder auf die oft effektiveren Alternativen der Vorsorge auszuweichen, sollte unbedingt dieses Büchlein lesen. Wie man es bei Hirte gewohnt ist, sind sämtliche Angaben über Quellenangaben nachvollziehbar belegt, so dass neben dem interessierten Laien auch medizinisches Fachpersonal davon profitieren kann.“

 

Die freie Journalistin und Impfkritikerin Beate Wiemers, selbst Mutter eines Impfopfers, rezensierte ebenfalls das Hirte-Buch im Spirit of Health-Magazin 4/2016, das es auch als pdf gibt, welches vom Jim Humble-Verlag herausgegeben wird, der sich Verdienste erworben hat durch die gelungene deutsche Ausgabe von Vaccine Whistleblower, die ich ebenfalls rezensierte.

Das äußerst empfehlenswerte Buch schließt mit der Übernahme eines Appells an einen gesunden Lebensstil der "Gesellschaft anthroposophischer Ärzte", die den mündigen Patienten will, der Verantwortung und Selbstvertrauen entwickelt. Das ist ein unterstützenswertes Ideal, dem sich

auch diese Webseite widmet. Anthroposophen gehen auf den Goetheforscher und Philosophen Dr. Rudolf Steiner zurück, der schon vor 100 Jahren grundsätzliche Impfkritik aus spiritueller Sicht äußerte.

 

Dem HPV-Buch ist weitestmögliche Verbreitung zu wünschen, damit die konzerngelenkte, unnötige Angst- und Panikmache besonders unter jungen Mädchen und ihren Müttern eingedämmt werden kann.

 

PLUS:

+ knappe, präzise, verständliche Sprache ohne Umschweife

+ Tabellen, Grafiken, Glossar und Quellenverzeichnis

+ Webseiten-Empfehlungen

 

MINUS:

- Kein Stichwortverzeichnis

 

Dr. Martin Hirte: HPV-Impfung. Nutzen, Risiken und Alternativen der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge.

Taschenbuch, 19 x 11,5 cm, Flexcover, Knaur MensSana, München 2016, 160 S.

ISBN: 978-3-426-65784-3.

 

Weiterführend:

Foto: Aegis.lu. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: Aegis.lu. Mit freundlicher Genehmigung.

Klein-Broschüre "Vero auf Spurensuche zur HPV-Impfung" (Cap, März 2016).

24 S., mit Cartoons, ca. 14,5 x 14,5 cm.

 

In Zusammenarbeit mit dem Luxemburgischen Impfkritikerverein Aegis.lu.

 

Deutschlandversand des attraktiven Heftes in jugendgerechter Sprache und Aufmachung bei uns im Shöppchen gegen Unkostenerstattung im günstigen und beliebten 7-teiligen Set Erstausstattung Impfaufklärung!

Foto: impf-report. Mit freundlicher Genehmigung.
Foto: impf-report. Mit freundlicher Genehmigung.

HPV-Impfschaden?

Aufruf aus dem impf-report Nr- 102, I/2014!

 

Zählen Sie, zählst Du, zählt Ihre Tochter, zählt die Freundin Ihres Kindes, vielleicht zu der steigenden Zahl von jungen Frauen mit folgenden unspezifischen, nicht einordbaren Symptomen?

– Erschöpfung

– Muskelschmerzen

– Schwindel oder Ohnmacht beim Aufstehen

– Konzentrationsstörungen

– Vergesslichkeit

– oder andere neurologische Probleme?

 

Und haben diese Symptome Stunden, Tage oder Wochen nach einer Gebärmutterhalskrebsimpfung begonnen?

 

Und hat bisher noch kein Arzt dazu eine eindeutige Diagnose geben können? Dann würden wir gerne von Ihnen/Dir hören:

 

Praxis Christof Plothe, Bleichstr. 21, 55232 Alzey, hpv[at]ostmed.net. Bitte schicke uns Deine Geschichte! (Wir verpflichten uns, Deine Geschichte anonym und vertraulich zu behandeln!)

Vgl. Artikel der AGi vom 04.06.2016:

Wissenschaftlichkeit und Studienqualität im Impfgeschäft, Teil 4

zum o. g. aktuellen Skandal bei der EMA über die Vertuschung von internen Studien zur Gefährlichkeit des HPV-Impfstoffs.